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Corona-News: Jens Spahn fordert knallharte Regeln! Droht 2022 der Neujahrs-Lockdown?

Die neuen Corona-Regeln können die steigenden Coronazahlen nicht herunterdrücken. Die eskalierte Lage macht nun auch Jens Spahn zu schaffen. Er fordert jetzt härtere Maßnahmen - nicht nur für Ungeimpfte. Droht jetzt der Neujahrs-Lockdown?

Jens Spahn spricht von Quasi-Lockdown für Ungeimpfte im neuen Jahr. Bild: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka

Die Corona-Lage in Deutschland spitzt sich weiter zu. Am Samstagmorgen meldete das Robert-Koch-Institut 67.125 Corona-Neuinfektionen. Zu allem Übel soll der Impfstoff jetzt noch knapp werden, wo jetzt die WHO und Gesundheitsexperten weltweit vor der neuen Coronavariante Omikron warnen. Weil die Situation nicht beherrschbar scheint, sprach Jens Spahn nun über einen Quasi-Lockdown für Ungeimpfte im Jahr 2022.

Corona-News: Jens Spahn fordert härtere 2G-Regeln

Am Freitag forderte Jens Spahn in der Bundespressekonferenz mit RKI-Chef Lothar Wieler sofort die Notbremse anzuziehen." Umso stärker man heute auf die Bremse steigt, desto besser ist das für die Lage in den kommenden Wochen und Tagen". Die Situation wird nicht nur in einigen Regionen eskalieren. Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen weisen die höchsten Inzidenzen auf. Das wird auch in anderen Bundesländern so sein, prognostiziert Jens Spahn. Denn die aktuellen Maßnahmen reichen nicht aus. "Die Zahl der Kontakte muss runter. Deutlich runter." Deshalb forderte Spahn "mindestens" die Einführung von 2G+ und Veranstaltungen und Partys abzusagen.

Jens Spahn spricht von Lockdown für Ungeimpfte und Menschen ohne Booster-Impfung

Am Samstag wurde Spahn dann konkreter. Wie "Focus Online" berichtet denkt Jens Spahn darüber nach die Einschränkungen für Ungeimpfte auszuweiten. Er sprach über eine Ausweitung der 2G-Regel für alle Lebensbereiche im Jahr 2022. Doch die Verschärfungen betreffen nicht nur ungeimpfte Menschen, sondern alle, die noch keine dritte Impfung haben.

"Wir sehen ja alle, was los ist in diesem Land, weil elf Millionen Erwachsene sich haben noch nicht überzeugen lassen. Und darunter leiden jetzt alle", sagte Spahn. Deutschland sei wahrscheinlich in der "schwersten" und "dramatischsten" Zeit dieser Pandemie. Deshalb muss jetzt dringend gegengesteuert werden. dafür sprachen sich unter anderem Helge Braun, Michael Kretschmer oder die Leopoldina aus.

Jens Spahn will Gültigkeit vom digitalem Impfpass ändern

Bei einer digitalen Veranstaltung des Bundesgesundheitsministerium ging es auch um die Gültigkeit der digitalen Impfausweise. Wie der "Stern" schreibt, will der noch geschäftsführende Gesundheitsminister die Gültigkeit der Zertifikate ändern. Bislang sollten sie ein Jahr gelten. Jetzt sollen sie sich daran orientieren, wie lange die Impfungen Schutz bieten. Bis diese Änderung eintritt, wird es noch ein wenig dauern, "jeder seine Auffrischimpfung hat kriegen können, um das Zertifikat zu verlängern", so Spahn. Die Regel soll EU-weit getroffen werden, schreibt "Stern". Erst dann entscheidet sich, wie lange das Dokument noch gilt.

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bos/news.de