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Härtere Corona-Maßnahmen gefordert: Infektionszahlen explodieren! HIER droht schon bald "2G plus"

Die Politik versprach, dass es für Geimpfte keinen weiteren Lockdown geben werde. Doch nun explodieren die Corona-Infektionszahlen. Noch-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert härtere Maßnahmen wie "2G Plus". Doch taugt das wirklich?

Jens Spahn fordert härtere Corona-Maßnahmen. Bild: dpa

Die Corona-Lage ist dramatisch: Die Infektionszahlen explodieren und die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht von Tag zu Tag neue Höchstwerte. Das Robert-Koch-Institut (RKI) und Noch-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn schlagen Alarm und warnen vor einem Kollaps des Gesundheitssystems. Der CDU-Politiker fordert härtere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus.

Bald "2G Plus" in ganz Deutschland? Jens Spahn fordert härtere Corona-Maßnahmen

"Wir müssen alles tun, um diese Dynamik zu brechen", sagte Spahn am Freitag in Berlin. "Sonst wird es für das ganze Land ein bitterer Dezember." Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister sprach sich für eine Verschärfung der Corona-Regeln aus. "Wenn nichts passiert, werden sich die Inzidenzen weiter alle zwei Wochen verdoppeln", sagte Spahn weiter. So könnte für öffentliche Veranstaltungen künftig das "2G plus"-Prinzip gelten. Dann hätten nur noch Geimpfte und Genesene mit einem aktuellen Test Zugang. Seiner Meinung nach würde die bisherige 3G-Regel nicht ausreichen, weil sie zu oft nicht kontrolliert worden sei. "3G war eine gute Idee, aber es war viel zu oft 0G. Das können wir uns nicht mehr erlauben. 3G wird nicht mehr reichen", sagte er. Die kostenlosen Schnelltests sollen wieder kommen. Außerdem müsse das Impftempo beschleunigt werden. Doch laut RKI-Chef Lothar Wieler würde auch 2G nicht ausreichen. Er fordert eine Beschränkung der Teilnehmerzahlen und sogar Verbote von Veranstaltungen. Vielleicht müssten sogar Bars und Clubs wieder geschlossen werden.

"Härte Maßnahmen bringen ohne Kontrolle nichts!" Twitter wettert gegen 2G Plus

Im Netz stößt die geplante "2G plus"-Regelung auf Unverständnis. Auf Twitter wird heftig über die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme diskutiert. "Wer immer noch meint, mit #2G oder #3G oder #2Gplus lasse sich diese Welle noch brechen, ist ein Traumwandler.Ohne #Kontaktbeschränkung (staatlich erzwungen, freiwillig aus Einsicht oder aus Schockstarre heraus ist hier egal) wird sich nix verlangsamen -- außer per 'Ausbrennen'", heißt es in einem Tweet. "Wenn #3G nicht genug kontrolliert wurde sollte @jensspahn erst mal daran arbeiten, statt #2GPlus einzuführen. Sonst bringt diese Verschärfung nämlich nichts", äußert ein Twitter-Nutzer seine Bedenken. "Das #2GPlus wird die Geimpften gar nicht so sehr stören, wie die Ungeimpften. Denn die erst Genannten haben schon von Anfang an ihren gesellschaftlichen Beitrag geleistet. Die bisher Ungeimpften werden auch weiterhin das leisten, was sie am Besten können. Nichts", heißt es in einem Tweet. "#2GPlus, oder wie man früher sagte. #Lockdown. #LockdownJetzt", schreibt ein anderer Twitter-Nutzer. Ob die Maßnahme jedoch wirklich etwas bringt, bleibt abzuwarten.

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bua/bos/news.de/dpa