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Altersarmut oder gute Rente?: Mit DIESEM Stundenlohn haben Sie im Alter ausgesorgt

Es ist die Frage, die viele Deutsche beschäftigt: Droht mir die Altersarmut oder wird meine Rente gut zum Leben ausreichen? Eine aktuelle Berechnung verrät, bei welchem Stundenlohn Sie im Alter ausgesorgt haben.

Bei welchem Stundenlohn hat man später eine gute Rente? Bild: AdobeStock/ TimeShops

Müssen wir uns keine Sorgen um unseren Ruhestand machen oder droht uns doch die Altersarmut? Viele Deutsche fürchten schon jetzt, dass ihre Rente im Alter nicht zum Leben ausreichen könnte. Die "Bild"-Zeitung hat sich dieser Frage angenommen und ausgerechnet, wie viel Stundenlohn wie viel Rente einbringt. Schließlich ist der Verdienst von heute die Grundlage für die spätere Rentenzahlung.

Rente in Deutschland: Mit welchem Stundenlohn hat man im Alter ausgesorgt?

Ausgangspunkt für die Berechnung der "Bild"-Zeitung ist ein Arbeitsnehmer, der 45 Jahre lang Durchschnittslohn kassiert hat. Dies entspricht dem Boulevardblatt zufolge 21,21 Euro Brutto pro Stunde bei einer 37,7 Stundenwoche. Auf das Jahr gerechnet hätte ein Arbeitnehmer beziehungsweise eine Arbeitsnehmerin dann ein Jahresgehalt von 41.541 Euro brutto. Damit bekäme er im Alter die sogenannte Eckrente mit derzeit 1.538,55 Euro Brutto im Monat.

Fürstliche Rente bei einem heutigen Stundenlohn von 30 Euro

Ein Fliesenleger, Maler oder Lackierer, der laut "Bild" im Schnitt 18 Euro pro Stunde verdient, werde später eine Rente von 1.305,70 Euro bekommen. Kameraleute und Beleuchter, bei denen die "Bild" von einem Stundenlohn von 22 Euro pro Stunde ausgeht, bekämen dem Boulevardblatt zufolge später eine Rente von 1.595,86 Euro. Wer heute einen Stundenlohn von 14 Euro hat, der kann im Alter auf eine Rente von etwa 1.015,54 Euro hoffen. Mit einem Stundenlohn von heute 30 Euro darf man sich laut "Bild"-Berechnung später über eine monatliche Rente von 2.176,17 Euro freuen.

Renten-Experte prognostiziert: Stundenlohn von 16,27 Euro wünschenswert für gute Rente

Dem Renten-Experten Johannes Steffen zufolge "wäre derzeit ein Stundenlohn von 16,27 Euro nötig", um später nicht in Altersarmut zu leben und ohne Stütze auszukommen. Doch noch immer liegen viele Berufe in Deutschland deutlich darunter. Als Beispiel führt die "Bild" hier einen Lagerarbeiter in Brandenburg an, der aktuell nur einen Stundenlohn von 12,82 Euro hat oder eine Friseurin in Köln, die nur von Tarif-Stundenlohn von 10,10 Euro lebt.

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fka/loc/news.de