12.05.2021, 10.18 Uhr

Angela Merkel: Völlig entkräftet! Bittere Abrechnung mit der Kanzlerin

Im Herbst 2021 endet eine Ära: Angela Merkel legt das Amt der Bundeskanzlerin nieder und stellt sich nicht erneut zur Wahl. Ein Polit-Experte analysiert das Erbe der 66-Jährigen und rechnet eiskalt ab.

Die Politik von Angela Merkel kommt nicht überall gut an. Bild: dpa

Seit fast 16 Jahren ist Angela Merkel bereits Bundeskanzlerin. Mit ihrer Amtszeit endet im Herbst eine Ära. In einem Jahrzehnt voller Spannungen und Umwälzungen galt sie als politische Konstante in Europa. Nun wirke die 66-Jährige jedoch müde. Damit nicht genug: Ein Polit-Experte rechnet bitterböse mit Merkel ab.

"Müde" und "ohne moralischen Kompass"! Journalist rechnet mit Angela Merkel ab

Angela Merkel setzte auf Stabilität. Die Kanzlerin erarbeitete sich einen Ruf als "Bollwerk", machte "keine Experimente" und wurde als "stabile Führerin" wahrgenommen. Doch nun zieht Investigativ-Journalist Mathew D. Rose ein bitteres Fazit und macht Merkel schwere Vorwürfe. Wie der britische "Express" schreibt, soll die deutsche Vormachtsstellung die EU-Demokratie zerstört haben. Außerdem verglich Rose die Bundeskanzlerin mit der ehemaligen britischen Premierministerin. Demnach wirke Merkel "immer mehr wie eine müde Margaret Thatcher ohne moralischen Kompass".

Flüchtlingskrise, Corona-Pandemie und Klimawandel! Deutschland scheitert mit EU-Politik

Rose kritisiert vor allem die Asylpolitik der EU. "Wo Flüchtlinge durchschlüpfen oder andere Wege einschlagen, schieben Schiffe der EU-Grenzbehörde Frontex einfach ihre Boote zurück - natürlich unter Verstoß gegen das Völkerrecht - und lassen viele auf offener See sterben", heißt es in seiner Analyse von Merkels Erbe. "Wenn Sie jedoch die Website der EU-Internetseite zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem lesen, werden Sie Folgendes feststellen: 'Die Europäische Union ist ein Schutzbereich für Menschen, die vor Verfolgung oder schwerem Schaden aus ihrem Herkunftsland fliehen.'" 

"Sie ignorieren höflich die Leichen im Mittelmeerraum"

Die Realität in Europa sieht jedoch ganz anders aus: "Während die Rechte davon überzeugt ist, dass die EU-Grenze für Flüchtlinge fast hermetisch geschlossen wurde, feiert die Linke, dass die EU für Flüchtlinge offen ist. Beide ignorieren höflich die Leichen im Mittelmeerraum." Doch nicht nur an der Flüchtlingskrise scheiterte die EU. Auch für die Corona-Krise fanden die Mitgliedsstaaten keine einheitliche Antwort, kritisiert Rose. Das setzt sich auch im Hinblick auf den Klimawandel fort.

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bua/sba/news.de

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