13.11.2020, 08.22 Uhr

Kim Jong-un: Atomsprengköpfe, Raketen, Millionen-Heer! Nordkorea ist bereit für Krieg

Diese Studie schürt die Angst vor kommenden militärischen Konflikten mit Kim Jong-un und dem nordkoreanischen Regime. Angeblich stützt sich der Diktator mittlerweile auf 60 Atomsprengköpfe, 650 Raketen und über 1,2 Millionen Soldaten.

Verfügt Kim Jong-un bereits über Atomwaffen? Bild: dpa

Könnte dieser Albtraum tatsächlich Wirklichkeit werden? Wie der britische "Daily Star" unter Berufung auf das US-Institute for National Strategic Studies berichtet, könnte sich die militärische Schlagkraft von Nordkorea unter seinem "Obersten Führer" Kim Jong-un weiter drastisch verstärkt haben. Einem Geheimpapier zufolge wird intern davon ausgegangen, dass das Regime in Nordkorea über eine erhebliche Anzahl an Raketen, Atomsprengköpfen und ballistischen Raketen verfügen könnte.

Kim Jong-un: 60 Atomsprengköpfe und 650 Raketen könnten 3. Weltkrieg auslösen

Das Institut für nationale strategische Studien, das Teil der National Defense University der USA (NDU; deutsch Nationale Verteidigungsuniversität) ist, hat in seiner strategischen Bewertung für 2020 mit Ausführungen aufhorchen lassen, die einen regelrecht erschüttern. Es wird angenommen, dass das Regime von Kim Jong-un zwischen 15 und 60 Atomsprengköpfe und etwa 650 ballistische Raketen besitzen könnte. Diese könnten Städte in Südkorea sowie Japan und Ostchina treffen.

Der Bericht warnt ebenfalls davor, dass Diktator Kim Jong-un "auch Interkontinentalraketen getestet habe, die in der Lage sein könnten, die Vereinigten Staaten zu treffen", wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap schreibt. Demnach soll Kim Jong-un seine ballistischen Raketen durch den Handel mit Militärtechnologie mit dem Iran finanziert haben, heißt es in dem Bericht.

Lesen Sie auch: Geheimdienste alarmiert! Sorge um Gesundheitszustand von Kim Jong-un

Kim Jong-un hat laut Schock-Bericht 1,2 Millionen kampfbereite Soldaten in Nordkorea

Zusammen mit Nordkoreas Atomarsenal könne sich Kim zudem auf rund 1,2 Millionen Soldaten stützen, die "in offensiver Haltung in Richtung der entmilitarisierten Zone eingesetzt" werden. Es wird angenommen, dass das abgeschottete Nordkorea auch eine Armee von mehr als 6.000 Hackern kontrolliert, die in Ländern wie China, Indien und Russland operiert.

Besitzt Kim Jong-un auch chemische Kampfstoffe?

Bereits im Juli dieses Jahres ergab eine Untersuchung des US-Militärministeriums, dass das nordkoreanische Regime mit 2.500 bis 5.000 Tonnen und 20 verschiedenen Typen der drittgrößte Besitzer chemischer Kampfstoffe weltweit ist. Die Autoren des Berichts sagten, Kims Wissenschaftler hätten daran gearbeitet, Anthrax oder Pocken zu bewaffnen und sie möglicherweise auf Raketen zu montieren, um sie gegen Südkorea oder die USA einzusetzen.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

rut/sba/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser