Kriminalität: Rund 5.000 Menschen mit Alkohol an Bahnhöfen erwischt
Seit dem 15. Oktober darf an Bahnhöfen kein Alkohol mehr getrunken werden. In der ersten Woche nach der Einführung hat die Bahn Tausende mit Alkohol erwischt. Die meisten waren einsichtig.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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In den ersten sieben Tagen nach Einführung des Alkoholverbots an Bahnhöfen hat die Deutsche Bahn (DB) rund 5.000 Menschen mit Alkohol erwischt. Die DB bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. "Die klare Ansage wirkt", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der Zeitung. Sie zieht eine positive erste Bilanz. "Wir wollen sichere und saubere Bahnhöfe. Und viele Reisende sagen ganz deutlich: Genau das war längst überfällig."
Die Sicherheitskräfte würden die Ertappten zunächst belehren. Die allermeisten Menschen seien einsichtig und würden den Alkohol wegpacken, heißt es in der "Bild". Nur in wenigen Einzelfällen seien Hausverweise nötig gewesen.
Seit dem 15. Oktober darf bundesweit an allen Bahnhöfen der Deutschen Bahn kein Alkohol mehr getrunken werden. Das gilt auch für die Bahnsteige. Das sogenannte Alkoholkonsumverbot soll die Bahnhöfe sicherer und sauberer machen.
Ausgenommen sind Gaststätten in den Bahnhöfen. Auch in den Zügen darf in der Regel weiter Alkohol getrunken werden - in den Bordbistros der Fernzüge verkauft die Bahn ihn sogar selbst. Ausnahmen können auch dort gelten, wo etwa Bahnhofsgebäude nicht der DB gehören.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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