Waffen: Trotz Verschärfungen: Zahl der Waffen in Österreich steigt

Der Amoklauf von Graz mit elf Toten hat in Österreich zur Verschärfung des Waffenrechts geführt. Die neuen Hürden verhindern aber zumindest bisher nicht ein Plus beim Waffenkauf.

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Trotz der Verschärfung des Waffenrechts nach dem Amoklauf von Graz ist in Österreich die Zahl der Waffen gestiegen. Im Zentralen Waffenregister seien (ZWR) seien am 1. September knapp 1,6 Millionen Waffen verzeichnet gewesen, bestätigte das Innenministerium einen Bericht der Tageszeitung "Der Standard". Das waren laut Ministerium rund 42.000 mehr als am 1. September 2025. Die Zahl der Waffenbesitzer sei um etwa 5.000 auf 380.000 geklettert.

Als Konsequenz aus dem Amoklauf an einer Grazer Schule im Juni 2025 mit elf Toten und elf Verletzten war das Waffenrecht verschärft worden. Die Hürden für den Erwerb einer Waffe wurden erhöht. So liegt zum Beispiel das Mindestalter je nach Waffenkategorie nun bei 21 und 25 Jahren.

In Deutschland sind rund 5 Millionen Schusswaffen von knapp 942.000 privaten Besitzern registriert. Rechnerisch gibt es in Österreich damit deutlich mehr Waffen im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Viele angemeldete Waffen gehören Jägern und Mitgliedern von Schützenvereinen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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