Vergewaltigung in Friedland: Frau (27) in Gebüsch vergewaltigt – Polizei fasst Tatverdächtigen (24)

In Friedland soll ein 24-jähriger Mann eine Frau (27) vergewaltigt haben. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Erst vier Wochen nach der Tat informierte die Polizei die Öffentlichkeit. Das ist der Grund.

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Eine 27-jährige Frau wurde in Friedland von einem Mann (24) vergewaltigt (Symbolfoto). (Foto) Suche
Eine 27-jährige Frau wurde in Friedland von einem Mann (24) vergewaltigt (Symbolfoto). Bild: Adobe Stock/ Tinnakorn
  • Vergewaltigung in Friedland
  • Mann soll eine 24-Jährige in einem Gebüsch missbraucht haben
  • Polizei machte mutmaßliche Tat erst Wochen später öffentlich, um die Suche nach dem Verdächtigen nicht zu gefährden

Am 9. August wurde eine 27-jährige Frau in Friedland im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Opfer eines sexuellen Übergriffs. Ein 24-jähriger Mann soll sie in ein Gebüsch gezerrt und dort vergewaltigt haben. Erst knapp einen Monat nach der Vergewaltigung hat die Polizei Details zur Tat veröffentlicht. Aufgrund einer präzisen Beschreibung des mutmaßlichen Täters durch das Opfer gelang es den Ermittlern, den Verdächtigen bereits einen Tag später festzunehmen. Es soll sich um einen Flüchtling handeln, dessen Asylantrag abgelehnt wurde. Der Mann befindet sich seitdem in Untersuchungshaft, wie der "NDR" berichtete. Sein Asylantrag war zuvor abgelehnt worden.

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Vergewaltigung in Friedland – Polizei hielt Informationen aus einem Grund zurück

Nachfolgende Ermittlungen sowie weitere Untersuchungen bestätigten den Vergewaltigungsverdacht gegen den Mann. Die Polizei entschied sich zunächst bewusst dagegen, die Öffentlichkeit um Hinweise zu bitten. Grund dafür war die Sorge, "eine mögliche Festnahme nicht zu gefährden", sagte eine Polizeisprecherin gegenüber "Bild". Deshalb "wurde von einem Zeugenaufruf abgesehen". Erst nachdem der 24-Jährige gefasst war, gaben die Behörden Einzelheiten zu dem Fall bekannt.

Frau (27) in Mecklenburg-Vorpommern missbraucht - Tatverdächtiger soll ein abgelehnter Flüchtling sein

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Staatsbürger aus Benin. Vor der Tat lebte der 24-Jährige im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Dennoch wurde er nach Erkenntnissen der Ermittler mehrfach in Friedland gesichtet. In der Einrichtung selbst war der Mann nach bisherigem Stand jedoch nicht untergebracht. Weshalb er sich offenbar regelmäßig in der Stadt und in der Nähe der Unterkunft aufhielt, können die Behörden bislang nicht erklären. Diese Frage ist laut Polizei Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Nach der Ablehnung seines Asylantrags hatte der Mann Klage eingereicht. Da das Widerspruchsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, darf er sich weiterhin legal in der Bundesrepublik aufhalten. Über eine Gewährung von Asyl oder eine mögliche Abschiebung des Tatverdächtigen wird erst nach Abschluss dieses Verfahrens entschieden.

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