Als NS-Opfer ausgegeben: Gefälschte Naziopfer-Biografien – 32 Verdächtige im Visier

Mit gefälschten Urkunden sollen sich 32 Verdächtige beim Bundesverwaltungsamt als Nachfahren von Opfern des Nationalsozialismus ausgegeben haben. Die Ermittlungen laufen noch.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Wie der "Spiegel" berichtet, sollen sich die Verdächtigen, die vor allem aus China stammen sollen, als Nachfahren von vertriebenen Jüdinnen und Juden ausgegeben und in den vergangenen Jahren Einbürgerungsanträge gestellt haben.

Staatsanwaltschaft: Keine Erkenntnisse über Haftbefehle

Nach Angaben des "Spiegel" würden einige der Beschuldigten mit internationalen Haftbefehlen unter anderem wegen Mordes und Entführung gesucht und hätten möglicherweise deswegen versucht, sich neue Identitäten zu verschaffen. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft nicht: Zu möglichen weiteren Straftaten der Beschuldigten im Ausland lägen keine belastbaren Erkenntnisse vor. Diese seien auch nicht Gegenstand des Ermittlungsverfahrens.

Artikel 116 des Grundgesetzes ermöglicht es jenen, die von den Nationalsozialisten ausgebürgert wurden, ihre deutsche Staatsangehörigkeit zurückzuerhalten. Das Bundesverwaltungsamt teilte mit, man könne sich zu dem laufenden Ermittlungsverfahren nicht äußern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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