Folgen des Klimawandels: Höhere Waldbrandgefahr: Kommunen wollen mehr Geld vom Bund

Der Klimawandel erhöht die Waldbrandgefahr und erfordere deswegen einen anderen Wald und besser ausgestattete Feuerwehren. Ohne den Bund könnten sie sich das nicht leisten, sagen Städte und Gemeinden.

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Fahrzeuge der Feuerwehr am Einsatzort (Symbolbild). (Foto) Suche
Fahrzeuge der Feuerwehr am Einsatzort (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / MAK

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat wegen der steigenden Waldbrandgefahr mehr Geld von Bund und Ländern für Kommunen gefordert. Die Bedrohungslage durch Waldbrände spitze sich derzeit in mehreren Regionen zu und erfordere einen Paradigmenwechsel bei der Prävention von Bränden, sagte DStGB-Präsident Ralph Spiegler der "Rheinischen Post". "Die Finanzierung dieser Aufgaben übersteigt die Möglichkeiten der Kommunen. Bund und Länder müssen deshalb dauerhaft finanziell unterstützen, denn es ist eine gesamtstaatliche Aufgabe, die Anpassung an den Klimawandel zu meistern."

Die neue Bedrohungslage sei eine "sichtbare Folge des durch den Menschen verursachten Klimawandels", so Spiegler. Die Anpassung an den Klimawandel und die Prävention von Bränden betreffe "sowohl die Ausstattung der Feuerwehren mit den notwendigen technischen Mitteln zur Waldbrandbekämpfung, aber auch den sukzessiven Umbau der Wälder." Vorausschauende Investitionen seien kostengünstiger als erst dann zu handeln, wenn der Wald schon brenne.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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