Schockierendes Verbrechen in Kolumbien: Schwangere (21) getötet – Täter schneidet Baby aus ihrem Bauch

Ein schockierendes Verbrechen in Kolumbien sorgt für Fassungslosigkeit: Eine 21-jährige Schwangere wird gefesselt und mit Stichwunden in einem Fluss in Kolumbien gefunden – ihr ungeborenes Baby wurde ihr aus dem Leib geschnitten.

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In Kolumbien kam es zu einem grausamen Verbrechen: Einer Schwangeren wurde das ungeborene Kind aus dem Bauch herausgeschnitten (Symbolbild). (Foto) Suche
In Kolumbien kam es zu einem grausamen Verbrechen: Einer Schwangeren wurde das ungeborene Kind aus dem Bauch herausgeschnitten (Symbolbild). Bild: Adobe Stock/Pituk
  • Schwangere (21) tot aus Fluss geborgen – Baby aus Leib herausgeschnitten
  • Überwachungsvideo zeigt letztes Lebenszeichen der werdenden Mutter
  • Ex-Partner erhebt schwere Vorwürfe gegen Verdächtige
  • Baby Alahia weiter verschwunden – 55.000 Euro Belohnung ausgesetzt

In der kolumbianischen Großstadt Cali hat sich ein entsetzliches Verbrechen ereignet. Die 21-jährige Maria Potosi, die sich im achten Monat ihrer Schwangerschaft befand, wurde tot im Fluss Rio Melendez aufgefunden. Besonders grausam: Dem Opfer war das ungeborene Kind aus dem Leib herausgeschnitten worden.

Die junge Frau war zuletzt am 16. Juli lebend gesehen worden. Vier Tage danach entdeckten Einsatzkräfte ihren leblosen Körper im Wasser. Hände und Füße der 21-Jährigen waren gefesselt, zudem wies der Leichnam zahlreiche Stichverletzungen auf. Die Behörden der 2,5-Millionen-Einwohner-Stadt haben eine Belohnung von umgerechnet rund 55.000 Euro für Hinweise auf die Täter ausgesetzt. Vom Baby fehlt bis heute jede Spur.

Überwachungskamera filmte das letzte Lebenszeichen

Videoaufnahmen einer Sicherheitskamera liefern den Ermittlern einen entscheidenden Anhaltspunkt. Darauf ist zu sehen, wie Maria Potosi gemeinsam mit einer bislang nicht identifizierten Frau auf einem Motorrad unterwegs war. Nach dieser Aufnahme vom 16. Juli verliert sich jede Spur der 21-Jährigen.

Frau wurde ungeborenes Kind aus dem Leib geschnitten

Erst vier Tage später wurde ihr Leichnam im Rio Melendez entdeckt. Die grausamen Details des Fundes zeichnen das Bild eines geplanten Verbrechens: Das ungeborene Kind, ein Mädchen, war gewaltsam aus ihrem Körper entfernt worden. Polizei und Bürgermeister Alejandro Eder wandten sich daraufhin öffentlich an die Bevölkerung und baten um Mithilfe bei der Aufklärung.

Nach dem erschütternden Leichenfund trat Carlos Rincon an die Öffentlichkeit. Er ist der frühere Lebensgefährte jener Frau, die das Motorrad gesteuert haben soll. Laut seinen Angaben hatte seine Ex-Partnerin bereits zweimal vorgetäuscht, schwanger zu sein, berichtet die "Bild". Einmal habe sie zudem behauptet, ein Kind verloren zu haben.

Die Ermittler gehen der Hypothese nach, dass die Beschuldigte durch die Tat an ein Baby gelangen wollte. Die Frau wurde von der Polizei vernommen, kam danach jedoch wieder auf freien Fuß. Bei der Befragung soll sie sich laut Medienberichten in Widersprüche über den Ort verstrickt haben, an dem sie Maria Potosi angeblich absetzte. Ihr Ex-Freund erklärte außerdem, die Verdächtige sei in der Tatnacht nicht nach Hause gekommen.

Millionen-Belohnung für weitere Hinweise ausgelobt

Bürgermeister Alejandro Eder setzte gemeinsam mit der Polizei eine Belohnung von 200 Millionen kolumbianischen Pesos aus – umgerechnet etwa 55.000 Euro – für Hinweise, die zur Ergreifung der Verantwortlichen führen.

Wo ist Baby Alahia?

Die Angehörigen von Maria Potosi haben die 21-Jährige inzwischen beigesetzt. Wie die Familie mitteilte, hatte die werdende Mutter ihr Mädchen bereits Alahia genannt. Der errechnete Geburtstermin war der 12. August – alles sei für diesen Tag vorbereitet gewesen.

"Maria freute sich so sehr auf ihr Baby", heißt es in einer Stellungnahme der Hinterbliebenen. Sie beschreiben die Getötete als "wundervollen Menschen" – ein "einfaches, fröhliches, hilfsbereites und sehr bescheidenes Mädchen".

Das Schicksal der ungeborenen Alahia bleibt derweil völlig ungeklärt. Ob das Mädchen noch am Leben ist und wo es sich befindet, wissen weder die Familie noch die Ermittler. Die Suche nach dem Baby und den Verantwortlichen dauert an.

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