Buckelwal in der Ostsee: Wal bei Heiligenhafen vor deutscher Ostseeküste gesichtet

"Timmy" war nicht der erste Buckelwal in der Ostsee. In den vergangenen Wochen war in dänischen Gewässern wieder einer gesehen worden. Ist dieses Tier nun weiter südlich unterwegs?

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Der einst bei Wismar und am Timmendorfer Strand gestrandete Buckelwal wird von Medien und Fans Timmy genannt. (Foto) Suche
Der einst bei Wismar und am Timmendorfer Strand gestrandete Buckelwal wird von Medien und Fans Timmy genannt. Bild: picture alliance/dpa | Jens Büttner

Vor der schleswig-holsteinischen Küste ist ein großer Wal unterwegs. Das Deutsche Meeresmuseum habe am Donnerstag zwischen 12.00 und 14.00 Uhr zwei Sichtungsmeldungen vor Heiligenhafen erhalten, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. "Das Bild- und Videomaterial, das uns vorliegt, ist qualitativ leider so schlecht, dass wir nicht genau sagen können, ob es sich um den Buckelwal handelt, der sich in den letzten Wochen vor Dänemark aufhielt. Die Größe und das allgemeine Erscheinungsbild deuten jedoch darauf hin." Zuvor hatten die "Lübecker Nachrichten" berichtet.

In den vergangenen Wochen war vor der dänischen Ostseeküste erneut ein Buckelwal gesichtet worden, unter anderem vor Aarhus. Zuvor hatte es nach Angaben der dänischen Umweltbehörde unter anderem zwischen Jütland und der Insel Fünen Sichtungen gegeben. Sein Aussehen und sein Verhalten ließen darauf schließen, dass er krank sei. Die Umweltbehörde rief die Menschen dringend dazu auf, Abstand zu dem Wal zu halten.

Im Frühjahr war ein Buckelwal sogar bis in deutsche Gewässer geschwommen und unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit immer wieder gestrandet. Eine private Initiative brachte das "Timmy" genannte Tier in einer aufwendigen Aktion in einem Transportkahn in die Nordsee und setzte es dort frei. Fachleute kritisierten das als Tierquälerei. Der Wal überlebte nicht. Mitte Mai wurde er tot vor der dänischen Ostseeinsel Anholt entdeckt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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