Versuchtes Tötungsdelikt: Steinwurf auf Streifenwagen – DNA-Test für Hochhausbewohner
Großeinsatz der Polizei in Kiel: Beamte führen eine DNA-Untersuchung der Bewohner eines Hochhauses durch. Denn aus dem Haus wurde ein Pflasterstein auf einen Polizeiwagen geworfen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Seit dem Morgen führt die Polizei einen Großeinsatz in einem Hochhaus im Kieler Stadtteil Mettenhof durch, aus dem ein Pflasterstein auf einen Streifenwagen geworfen worden ist. Es laufe eine DNA-Untersuchung der Bewohner, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Untersucht würden alle Bewohnerinnen und Bewohnern des 25-geschossigen Mehrfamilienhauses, die zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt mindestens 14 Jahre alt gewesen seien.
Hintergrund ist laut Polizei ein Vorfall in der Nacht zum 2. Juli. Ein bislang Unbekannter soll einen Pflasterstein aus dem Wohnhaus auf einen Streifenwagen geworfen haben. Der Stein habe die Frontscheibe durchschlagen und eine Polizistin auf dem Beifahrersitz an der Hand und am Sprunggelenk verletzt. Die 25-Jährige sei nicht mehr dienstfähig. Ihr 59 Jahre alter Kollege wurde demnach nicht verletzt.
Die Staatsanwaltschaft bewerte den Vorfall als versuchtes Tötungsdelikt. Auf dem Stein wurden demnach DNA-Spuren sichergestellt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel habe das Amtsgericht Kiel die Untersuchung angeordnet. Der Einsatz werde voraussichtlich bis zum Vormittag andauern, sagte eine Sprecherin der Polizei am Morgen. Die Zahl der Beamten im Einsatz liege im unteren dreistelligen Bereich.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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