Notfall: Kreise: Verdächtiger zeitweise vom Unterricht ausgeschlossen

Am Tag nach der mutmaßlichen Amoktat an einer Schule in Schongau steht die Aufarbeitung des Geschehens im Vordergrund. Es werden aber auch immer mehr Hintergründe bekannt - auch zum Tatverdächtigen.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Nach der mutmaßlichen Amoktat im oberbayerischen Schongau werden immer mehr Details über den Tatverdächtigen bekannt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war der 16-Jährige, selbst ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums, zweimal kurzzeitig und befristet vom Unterricht ausgeschlossen worden. Nach zahlreichen intensiven Gesprächen zwischen Eltern, Lehrern, Schulpsychologen und weiteren Fachkräften sei er dann von der Schule abgemeldet und an einer neuen Schule angemeldet worden.

Unklar ist, ob der 16-Jährige schon einmal durch Gewalt oder Drohungen gegen das Gymnasium aufgefallen war.

Dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen ehemaligen Schüler des Gymnasiums handelt, hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) öffentlich gemacht. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) berichtete bereits, dass der 16-Jährige in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung gewesen sei und zuletzt bei seinen Eltern gewohnt habe. Laut Herrmann fiel der 16-Jährige möglicherweise schon in der Vergangenheit durch Drohungen auf - aber auch das müsse erst sorgfältig recherchiert werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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