Kriminalität: Zugbegleiter zu Tode geprügelt – Urteil erwartet

Ein Zugbegleiter stirbt nach einer brutalen Attacke bei der Fahrscheinkontrolle. Jetzt steht das Urteil gegen den mutmaßlichen Täter bevor.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Fünf Monate nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz wird am Donnerstag (10.00 Uhr) im Landgericht Zweibrücken das Urteil erwartet. Der 26 Jahre alte Angeklagte soll dem Schaffner bei einer Ticketkontrolle nahe Landstuhl mit den Fäusten so heftig gegen den Kopf geschlagen haben, dass dieser später im Krankenhaus starb.

Der angeklagte Grieche hatte keinen Fahrschein und wollte sich nicht ausweisen. Daraufhin forderte ihn der Zugbegleiter auf, den Regionalexpress zu verlassen: Der Angeklagte rastete aus und schlug mit voller Wucht mehrfach zu, bis das Opfer Serkan Calar bewusstlos wurde. Der 36-Jährige starb an einer Hirnblutung. Die Tat ist von den Kameras im Zug aufgezeichnet worden.

Der Mann mit Wohnsitz in Luxemburg ist angeklagt wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Die Staatsanwaltschaft hat zwölf Jahre Haft gefordert. Die Anwälte der Opferfamilie bewerten die Tat dagegen als Mord und plädieren auf eine lebenslange Haftstrafe.

Die Verteidigung sieht eine Körperverletzung mit Todesfolge im minderschweren Fall und fordert ein Urteil "im Bereich des unteren Strafrahmens".

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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