Prozess (Gericht): Prozess um getöteten Zugbegleiter - Plädoyers erwartet

Ein Zugbegleiter stirbt nach einer brutalen Attacke bei der Fahrscheinkontrolle. Wie weit ist der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter?

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Der Prozess um einen getöteten Zugbegleiter geht dem Ende zu. Am morgigen Dienstag (9.00 Uhr) könnten am Landgericht Zweibrücken die Plädoyers gehalten werden. Zuvor wird möglicherweise noch ein Zeuge gehört - die Beweisaufnahme sei noch nicht geschlossen, sagte die Gerichtssprecherin.

Seit knapp zwei Wochen steht ein 26-Jähriger wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor dem Gericht. Er soll den 36 Jahre alten Zugschaffner Anfang Februar bei einer Ticketkontrolle so schwer mit den Fäusten gegen den Kopf geschlagen haben, dass dieser später an einer Hirnblutung starb.

Der angeklagte Grieche hatte keinen Fahrschein und sollte des Zuges verwiesen werden - daraufhin kam es zum Angriff. Der Regionalexpress war von Landstuhl im Kreis Kaiserslautern nach Homburg im Saarland unterwegs.

Laut psychiatrischem Gutachten ist der Angeklagte voll schuldfähig. Das Urteil könnte am 9. Juli gesprochen werden. Die Tat hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst. Etliche Familienangehörige des Opfers Serkan Çalar haben bisher den Prozess im Gerichtssaal verfolgt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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