Hochwasser in China: Dammbruch nach Starkregen in Südchina
Nach tagelangem Starkregen kommt es in Südchina zu einem Dammbruch. Im betroffenen Gebiet gilt die höchste Hochwasser-Warnstufe, Rettungskräfte sind im Einsatz.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach einem Dammbruch an einem Stausee in Südchina gilt für das betroffene Gebiet die höchste Hochwasser-Warnstufe. Der Bruch ereignete sich am Montagmorgen am Liulan-Stausee in Hengzhou, das zur Stadt Nanning in der südchinesischen Region Guangxi gehört, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf lokale Behörden berichtete.
Katastrophenschutz, Feuerwehr und Wasserbehörden seien mobilisiert worden. Angaben zu möglichen Opfern nannte Xinhua zunächst nicht.
Bereits seit Samstag seien weite Teile Nannings von Starkregen getroffen worden, in einigen Gebieten habe es außergewöhnlich heftige Niederschläge gegeben. Xinhua veröffentlichte Bilder von überfluteten Gebieten unterhalb des Stausees. Weitere Aufnahmen zeigten überflutete Straßen und im Wasser stehende Fahrzeuge. In sozialen Medien waren auch Videos von sturzflutartigen Überschwemmungen in der Region zu sehen.
El Niño erhöht das Risiko
Auch in anderen Teilen Chinas blieb die Hochwasserlage angespannt. Die Behörden warnten vor weiteren starken Regenfällen und erhöhten in mehreren Regionen die Hochwasser-Alarmstufen. Betroffen waren unter anderem auch die ostchinesischen Provinzen Anhui und Shandong.
In China kommt es in den Sommermonaten immer wieder zu schweren Überschwemmungen. In diesem Jahr rechnen Meteorologen wegen des Klimaphänomens El Niño mit einem erhöhten Risiko für Extremwetter.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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