Berlin: Berliner Palliativarzt gibt Tötung von Patienten zu

Ein Mediziner steht im Verdacht, Dutzende schwerkranke Patienten getötet zu haben. Bislang hat er dazu geschwiegen. Nun will er Verantwortung übernehmen.

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Nach einem fast einjährigen Prozess hat der wegen Mordes in mehreren Fällen angeklagte Palliativarzt sein Schweigen gebrochen: Der 41-Jährige gab Tötungen zu. Er lasse sich weitestgehend geständig ein, erklärte der Mediziner am 54. Verhandlungstag vor dem Landgericht Berlin.

"Ich bin erst jetzt in der Lage, mein Handeln zu erklären und übernehme die Verantwortung für meine Taten", sagte der Angeklagte. "Ich entschuldige mich für das viele Leid, dass ich über sie gebracht habe", sagte er an Angehörige sowie seine Familie und Kollegen gerichtet.

Der Deutsche steht seit Juli 2025 vor Gericht, weil er im Rahmen seiner Tätigkeit als Palliativarzt Patientinnen und Patienten im Zeitraum von September 2021 bis Juli 2024 getötet haben soll. Er wurde Anfang August 2024 verhaftet und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Die Berliner Staatsanwaltschaft wirft dem promovierten Mediziner Mord aus Heimtücke und sonstigen niedrigen Beweggründen vor.

Parallel laufen Ermittlungen zu weiteren Fällen

Die Behörde hat zunächst 15 Fälle im Zeitraum von September 2021 bis Juli 2024 in Berlin angeklagt. In einigen Fällen soll der Arzt Brände gelegt haben, um die Taten zu vertuschen.

Parallel zu der Verhandlung vor dem Landgericht laufen die Ermittlungen zu derzeit 76 Fällen weiter, wie es von der Staatsanwaltschaft heißt.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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