Berlin: Nach Brandstiftung an Kältebus soll Täter in Psychiatrie
Ein Berliner Kältebus brennt an Neujahr lichterloh, Zeugen halten den mutmaßlichen Täter fest. Die Staatsanwaltschaft sieht eine psychische Krankheit.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach der Brandstiftung an einem Kältebus in Berlin will die Staatsanwaltschaft den mutmaßlichen Täter dauerhaft in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus unterbringen. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass der inzwischen 41-jährige Mann wegen einer schweren psychischen Erkrankung bei der Tat schuldunfähig gewesen sein könnte, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Sie beantragte daher ein Sicherungsverfahren vor dem Landgericht.
Der Mann soll am Nachmittag des Neujahrstages 2026 in der Lehrter Straße in Berlin-Moabit mit einem Feuerzeug und Brandbeschleuniger den Kältebus angezündet haben. Die Fahrzeugfront geriet vollständig in Brand, wodurch der Bus unbenutzbar wurde und ein Sachschaden in Höhe von rund 70.000 Euro entstand. Zeugen hatten den betrunkenen Mann bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Der Mann schweigt zu den Vorwürfen, er befindet sich seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft.
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