Berlin: Explosion vor Geschäft - Zusammenhang zu Erpressungen?

Mitten in der Nacht wird ein Geschäft im Berliner Norden Ziel eines Angriffs. Was und wer dahintersteckt? Unklar. Aber die Polizei sieht Zusammenhänge zu anderen Taten.

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Nach einer Sprengstoffexplosion vor einem Spätkauf in Berlin-Wedding geht die Polizei von einem Zusammenhang mit Schutzgelderpressung aus. Die Sondereinheit "Ferrum" (lateinisch für "Eisen") beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen, wie die Polizei mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen zündeten in der Nacht gegen 2.00 Uhr ein oder mehrere Unbekannte den Sprengkörper. Laut Polizei handelte es sich wohl um eine Granate. Durch die Explosion wurden die Fassade des Hauses, die Schaufensterscheibe eines Geschäftes sowie mehrere geparkte Fahrzeuge beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Sondereinheit "Ferrum" wurde im vergangenen November gegründet, um gegen gewalttätige Gruppen und Schusswaffenkriminalität vorzugehen. Im Fokus stehen nach Angaben der Ermittler Banden, deren Anführer von der Türkei aus agieren und die in Berlin und anderen Städten türkisch- und kurdischstämmige Ladeninhaber bedrohen, um hohe Geldsummen zu erpressen.

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