Köln/Leverkusen: Mann soll Lebensgefährtin mit Hantel erschlagen haben

Alkoholisiert und unter Cannabiseinfluss soll ein 34-Jähriger seine Lebensgefährtin in Leverkusen grausam erschlagen haben. Wegen Mordes steht der Mann nun vor dem Kölner Landgericht.

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Im Streit soll ein Mann in Leverkusen seine Lebensgefährtin unter anderem mit einer Hantel erschlagen haben. Von heute an (9.30 Uhr) steht der 34-Jährige nun wegen Mordes und Körperverletzung vor dem Kölner Landgericht. Als Mordmerkmal führt die Anklageschrift Grausamkeit an, wie ein Landgerichtssprecher mitteilte.

Die Rekonstruktion des mutmaßlichen Tathergangs durch die Staatsanwaltschaft beschreibt ein Bild extremer Gewalt. Mitte November 2025 soll der Angeklagte seine Lebensgefährtin in seiner Wohnung in Leverkusen zunächst ins Gesicht geschlagen haben. Fünf Tage später soll es schließlich zu dem Gewaltexzess gekommen sein, bei dem die Frau ihr Leben verlor.

Mit Hantel und Fäusten gegen Kopf und Gesicht

Demnach sei es zwischen dem Mann und der Frau zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf der Angeklagte der Frau mit einer Hantel mehrfach auf den Hinterkopf geschlagen habe. Zudem soll er seiner Lebensgefährtin wiederholt mit einem stumpfen Gegenstand und den Fäusten ins Gesicht geschlagen haben.

Anschließend habe er die schwer verletzte Frau ins Badezimmer gebracht und dort Videoaufnahmen von ihr angefertigt. Danach soll er die Misshandlungen fortgesetzt haben. Die Frau starb laut Anklage an den Folgen ihrer Verletzungen.

Vermindert schuldfähig wegen Alkohol und Drogen?

Weil der Angeklagte zum Tatzeitpunkt unter erheblichem Einfluss von Alkohol und Cannabis gestanden haben soll, geht die Staatsanwaltschaft von einer verminderten Schuldfähigkeit aus. Neben einer Verurteilung wegen Mordes strebt die Anklagebehörde deshalb auch die Unterbringung des 34-Jährigen in einer Entziehungsanstalt an. Für den Prozess sind zehn Verhandlungstage bis Anfang September vorgesehen.

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