Sommerliches Wetter: Forderungen nach Schutz für Obdachlose bei Hitze

Während viele sich abkühlen können, haben Obdachlose kaum Schutz vor der Sonne. Verbände richten Forderungen vor allem an Städte und Kommunen.

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Wie wird das Wetter? Bild: Adobe Stock / by-studio

Angesichts der Hitzewelle gibt es Forderungen nach einem besseren Schutz für obdachlose Menschen. Eine Sprecherin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sagte der "Rheinischen Post": "Die meisten können sich in ihre kühle Wohnung zurückziehen. Dies gilt nicht für obdachlose Personen, die der Sonne ohne Schutz ausgesetzt sind und häufig bereits körperlich geschwächt sind." Städte und Kommunen sollten nach ihren Worten im Sommer kühle Orte bereitstellen und öffentliche Trinkbrunnen installieren.

Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: "Extreme Hitze kann genauso tödlich sein wie extreme Kälte – das ist noch zu wenig im Bewusstsein vieler Verantwortlicher." Ältere, Pflegebedürftige und andere vulnerable Gruppen seien besonders gefährdet. "Ganz unmittelbar trifft es Menschen ohne festen Wohnsitz. Sie brauchen Zugang zu sicheren, gekühlten Unterkünften und zu sauberem, kühlem Trinkwasser." Städtische Trinkbrunnen könnten hier helfen.

Deutschland befindet sich in einer mehrtägigen Hitzewelle. Der Deutsche Wetterdienst hatte für Donnerstag für große Teile Südwestdeutschlands eine Hitzewarnung ausgesprochen, am Freitag und Samstag gilt diese dann fast im gesamten Land. Dabei werden vor allem im Südwesten bis zu 38 Grad erwartet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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