Wetter in Hessen: Hitze beim Hessentag: DRK stockt Sanitätsdienst auf

Mehr Helfer, mobile Küche und Schlafplätze: Ehrenamtliche aus ganz Hessen unterstützen den Sanitätsdienst beim Hessentag. Tipps für heiße Tage gibt es vom Rot-Kreuz-Notarzt.

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Wie wird das Wetter? Bild: Adobe Stock / by-studio

Wegen der Hitze stockt der Deutsche-Rote-Kreuz-Sanitätsdienst beim Hessentag in Fulda sein Personal auf. Zusätzliche ehrenamtliche Einsatzkräfte aus ganz Hessen sollten in den kommenden Tagen für die Sicherheit der Besucher sorgen, sagte Notarzt Adrian Böhm vom DRK Fulda.

Der Sanitätsdienst auf dem Landesfest sei eine Mammutaufgabe, erklärte er. Bereits jetzt gebe es ein dichtes Netz an Sanitätsstationen im Stadtgebiet. Wegen der hohen Temperaturen und des erwarteten Besucherandrangs werde der Personalstand noch einmal erhöht.

Viele Ehrenamtler nehmen sich extra frei

Aus dem gesamten Bundesland haben sich Böhm zufolge ehrenamtliche Helfer gemeldet. Viele hätten sich für den Einsatz extra freigenommen, einige übernachteten während des Hessentags in Fulda. Der DRK-Landesverband stelle Material wie eine mobile Küche bereit, während der Bundesverband Schlafmöglichkeiten organisiere.

Hitzetipps für Hessentagsbesucher

Mit Blick auf die angekündigte Hitze appellierte der Notarzt an die Besucherinnen und Besucher des Landesfestes, ausreichend zu trinken, möglichst leichte, aber schützende Kleidung zu tragen und auf Kopfbedeckung sowie Sonnenschutz zu achten. Außerdem sollten sie nach Möglichkeit Schatten aufsuchen, dazu gebe es an der Hessentagsstraße - beispielsweise in der Fulda-Aue - einige passende Orte.

Regelmäßige Pausen und der Verzicht auf Alkohol würden ebenfalls helfen, mit der Hitze besser zurechtzukommen, sagte Böhm. Und viel trinken: am besten Wasser, Säfte oder ungesüßter Tee.

Sonnenstich und Hitzeschlag

Besonders aufmerksam sollten Besucher auf Anzeichen hitzebedingter Erkrankungen achten. Ein Sonnenstich könne sich unter anderem durch einen roten Kopf, starke Kopfschmerzen und Schwindel bemerkbar machen.

Lebensgefährlich sei ein Hitzeschlag, bei dem der Körper seine Temperatur nicht mehr ausreichend regulieren könne. Betroffene sollten sofort an einen kühlen, schattigen Ort gebracht werden, rät der Notarzt. Beengende Kleidung sollte geöffnet, der Körper gekühlt und die Person - sofern sie noch bei Bewusstsein sei - mit Getränken versorgt werden. Anschließend sollten umgehend die Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes an einer der Hessentags-Stationen oder der Rettungsdienst über die Notrufnummer 112 verständigt werden.

Für die kommenden Tage erwartet der Deutsche Wetterdienst schwülheißes Wetter in Hessen mit Temperaturen weit über 30 Grad. Mit den Temperaturen steigt auch das Gewitterrisiko.

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