Kriminalität: Fußballtrainer soll Spieler geohrfeigt und belästigt haben
Schläge ins Gesicht seiner minderjährigen Spieler, Küsse gegen den Willen und eine geworfene Wasserkiste - die Vorwürfe gegen den Fußballtrainer aus Ostfriesland wiegen schwer.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Weil er minderjährige Spieler seiner Mannschaft geohrfeigt und sexuell belästigt haben soll, steht ein Fußballtrainer aus Ostfriesland im Herbst vor Gericht. Insgesamt wirft die Staatsanwaltschaft Aurich dem Mann 93 Straftaten vor, zu denen es während seiner Arbeit als Jugendfußballtrainer zwischen 2022 und 2024 gekommen sein soll. Das Amtsgericht Aurich hat nun die Anklage gegen den Mann zugelassen.
Die Verhandlung, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden soll, ist für Oktober angesetzt.
Nach Angaben des Amtsgerichts soll der Trainer Spieler aus der von ihm trainierten Mannschaft immer wieder geohrfeigt und ins Gesicht geschlagen haben, wenn er mit den spielerischen Leistungen seiner Mannschaft nicht zufrieden war. Die Opfer sollen durch die Schläge "nicht unerhebliche Schmerzen" erlitten haben, teilte das Gericht mit. In einem anderen Fall soll der Trainer eine Wasserkiste nach einem Spieler geworfen haben. Mehrfach soll er zudem einen Spieler gegen seinen Willen geküsst haben.
Insgesamt wirft die Staatsanwaltschaft dem Mann 88 Fälle von Körperverletzung, vier Fälle der sexuellen Belästigung und einen Fall der gefährlichen Körperverletzung vor. Da der Trainer zur vorgeworfenen Tatzeit juristisch gesehen ein Heranwachsender war, wird der Fall vor dem Jugendschöffengericht verhandelt. Es sollen insgesamt zwölf Zeugen gehört werden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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