Pinneberg: Zwei tote Rehe im Kreis Pinneberg – Polizei sucht Zeugen
Ein Rehbock mit Bissverletzungen, ein verhungertes Kitz: Die Polizei ermittelt im Kreis Pinneberg nach möglichen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und sucht Zeugen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Zwei Fälle von Jagdwilderei beschäftigen die Pinneberger Polizei. Am Montagmorgen gegen 8.00 Uhr fand ein Jäger in Waldenau einen toten Rehbock, wie die Polizei berichtete. Nach ersten Erkenntnissen scheint das Tier durch einen Hund gerissen worden zu sein. Der Kadaver wies entsprechende Verletzungen an der Kehle auf.
Kurz danach wurde der Polizei ebenfalls in Pinneberg ein totes Rehkitz gemeldet. Das Jungtier war äußerlich unverletzt. Es machte nach Polizeiangaben den Anschein, als sei es nach dem Kontakt zu einem fremden Tier von der Mutter verstoßen worden und letztlich verhungert. Typischerweise passiere dies infolge einer Hetzjagd durch einen Hund.
Der Ermittlungsdienst Umwelt der Polizei hat Strafverfahren wegen des Verdachts der Jagdwilderei sowie Verstößen gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Hinweise zu den Tätern gebe es bislang nicht. Die Polizei sucht Menschen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Tatortnähe gesehen haben.
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