Wie lange lebte "Timmy" noch?: Rückschlüsse aufs Ende - Minister präsentiert Senderdaten vom Wal

Der oft "Timmy" genannte Buckelwal trug einen Sender, als er starb. Die darauf gespeicherten Daten sind nun fertig ausgewertet. Was sagen sie über die letzten Tage des Wals?

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Der einst bei Wismar und am Timmendorfer Strand gestrandete Buckelwal wird von Medien und Fans Timmy genannt. (Foto) Suche
Der einst bei Wismar und am Timmendorfer Strand gestrandete Buckelwal wird von Medien und Fans Timmy genannt. Bild: picture alliance/dpa | Jens Büttner

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) will am Freitag (10.00 Uhr) die mit Spannung erwartete Auswertung des Senders am "Timmy" genannten Buckelwal vorstellen. Die Daten ermöglichten einen Einblick in die Bewegungen des Wales nach seiner Freisetzung am 2. Mai und lieferten wichtige Erkenntnisse für die Gesamtbewertung des Falls, hieß es vom Ministerium.

Der Sender war an dem geschwächten Tier befestigt worden, kurz bevor es in die Nordsee gesetzt wurde. Der Wal hatte lange vor der mecklenburgischen Küste vor der Insel Poel gelegen. Eine Privatinitiative transportierte ihn mit einem Lastkahn Richtung Nordsee, etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt wurde er im Skagerrak ausgesetzt.

Eigentlich hätten die Senderdaten direkt nach der Freisetzung ans Ministerium geliefert werden sollen, so die Absprache. Dort wartete man aber vergeblich. Ein Zugriff wurde erst möglich, als der Wal knapp zwei Wochen später tot vor der dänischen Insel Anholt strandete und das Gerät nach Deutschland gebracht wurde.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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