Wadern/Mainz: Mainzer Uniklinik informiert nach Datenleck per Brief
Nach einem Cyberangriff auf einen Dienstleister sind bei mehr als 600 Patienten der Mainzer Uniklinik Gesundheitsdaten wie Diagnosen abgeflossen. Wer betroffen ist, wird per Brief informiert.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bei dem Cyberangriff auf einen Dienstleister der Universitätsmedizin Mainz sind von gut 600 Patientinnen und Patienten auch Gesundheitsdaten wie Diagnosen abgeflossen. Bei weiteren etwa 2100 Betroffenen gehe es um Daten wie Name, Adresse oder Geburtsdatum, in einem Fall um Finanzdaten teilte die Universitätsmedizin mit. Die Betroffenen Patienten würden nun per Brief informiert.
Ein externer Dienstleister mit Sitz im Saarland, der für mehrere Unikliniken in Deutschland Abrechnungen erstellt, war Mitte April per Cyberangriff attackiert worden. Betroffen sind demnach ausschließlich Privatpatienten und Selbstzahler. Die einzige Uniklinik von Rheinland-Pfalz, die Mainzer Universitätsmedizin, nannte am 22. Mai die Zahl von 2.764 betroffenen Patienten.
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