53. Verhandlungstag: Zeugin im Block-Prozess: Wollten keine Verbrecher im Team

Eine Sicherheitsfirma soll die Block-Kinder laut Anklage an Silvester 2023/24 aus Dänemark entführt haben - im Auftrag der Mutter. Wonach wurden die Leute ausgewählt? Das berichtet eine Zeugin.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Eine mutmaßliche Entführerin der Block-Kinder hat vor dem Landgericht Hamburg berichtet, nach welchen Kriterien das Team für die Rückholaktion ausgewählt wurde. Das höre sich komisch an, sagte die 51 Jahre alte Zeugin aus Israel. "Dass es keine Verbrecher sind." Es hätten gute Leute sein sollen. Es sei immer gesagt worden, dass es keine Gewalt geben dürfe.

Die Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, eine israelische Sicherheitsfirma nach einem langen Sorgerechtsstreit damit beauftragt zu haben, ihre beiden jüngsten Kinder vom Wohnort des Ex-Mannes in Dänemark nach Deutschland zu entführen. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette "Block House", Eugen Block, bestreitet die Vorwürfe.

Die Aussage der wichtigen Zeugin, die laut Anklage "die rechte Hand" des Chefs der Sicherheitsfirma war, nahm vier Verhandlungstage in Anspruch. Mehrere Beschuldigte aus Israel bekamen für ihre Zeugenaussagen sicheres Geleit. "Sie werden sich aber einem eigenen Verfahren stellen müssen", sagte eine Gerichtssprecherin.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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