Eurovision Song Contest 2026: Erster Akt im ESC-Spektakel: Engels kam mit "Fire" gut an

Für Sarah Engels war es der erste große ESC-Test. Im Halbfinale sang sie zwar außer Konkurrenz, aber die Reaktion des Publikums lässt hoffen. Für einige Länder bleibt die Tür zum Finale zu.

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Die begehrte Trophäe des Eurovision Song Contests. (Foto) Suche
Die begehrte Trophäe des Eurovision Song Contests. Bild: picture alliance/dpa | Jens Büttner

Mit einem umjubelten Auftritt hat Sarah Engels den Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden Deutschlands beim Eurovision Song Contest (ESC) neuen Auftrieb gegeben. Die 33-Jährige erhielt beim ersten ESC-Halbfinale am Ende ihres Songs "Fire" von den 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Wiener Stadthalle viel Zustimmung. Deutschland trat außer Konkurrenz an und ist für das Finale am Samstag bereits gesetzt.

Engels präsentierte "Fire" mit einem neuen ruhigen Auftakt. Sie bewies Mut, als sie sich auf der von Flammen gesäumten Bühne nervenstark von einem Sockel rücklings in die Arme ihrer vier Tänzerinnen fallen ließ.

Für das Finale des Eurovision Song Contests (ESC) haben sich unter anderem Israel, Schweden und die Favoriten Finnland und Griechenland qualifiziert. Die Künstlerinnen und Künstler aus diesen Ländern überzeugten Jury und Publikum im ersten Halbfinale. Ausgeschieden sind dagegen Portugal, Georgien, Montenegro, Estland und San Marino.

Einzelne Protestrufe für Israel

Der israelische Sänger Noam Bettan wurde vom Publikum freundlich empfangen und begeisterte viele mit seinem Song "Michelle", dennoch blieben einzelne Buhrufe nicht aus. Die Teilnahme Israels hatte im Vorfeld für große Kontroversen gesorgt. Fünf Länder blieben dem Song Contest aus Protest gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen fern. Mehrere Organisationen wollen im Laufe der Woche bei Protestaktionen auf das Leid der Palästinenser aufmerksam machen. Sie fordern den Ausschluss Israels vom ESC.

Durch die Show führten souverän und mit Gesangseinlage Victoria Swarovski - sonst Moderatorin von "Let's Dance" - und der Schauspieler Michael Ostrowski.

Im ersten Halbfinale traten Talente aus 15 Ländern gegeneinander an. Das zweite Semifinale findet am Donnerstag statt. Am Samstag steigt das Finale. Dann werden voraussichtlich wieder mehr als 150 Millionen Zuschauer den Wettbewerb am Fernseher verfolgen.

Vicky Leandros als Stargast machte den Auftakt

In Wien wird diesmal die 70. Ausgabe des ESC gefeiert. Deshalb begann das Halbfinale nicht mit einem Teilnehmer, sondern mit einem früheren Song-Contest-Star: Vicky Leandros sang eine Kurzversion des Lieds "L'amour est bleu" mit dem sie 1967 für Luxemburg den vierten Platz in Wien belegte.

Der ESC als eines der größten Musikspektakel der Welt wird dieses Mal von einem großen Polizeiaufgebot geschützt. Es gelten aufgrund der brisanten internationalen Lage strenge Sicherheitsvorkehrungen. So dürfen die rund 90.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, die Tickets für die insgesamt neun Shows haben, keine Taschen mitbringen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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