Notfall: Tödliche Brandstiftung in Köln 2018: zwei weitere Festnahmen

Acht Jahre nach einem verheerenden Feuer im Kölner Severinsviertel hat die Polizei weitere Verdächtige festgenommen. Sie sollen Komplizen eines schon gefassten mutmaßlichen Brandstifters gewesen sein.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Fast acht Jahre nach einer Brandstiftung mit zwei Toten in Köln hat die Polizei zwei weitere mutmaßliche Tatbeteiligte festgenommen. Es handle sich um einen 31- und einen 46-Jährigen, teilten die Ermittler mit. Mehrere Wohnungen seien durchsucht worden. Dabei war demnach auch ein Datenspeicherspürhund im Einsatz. Es habe Hinweise gegeben, dass Beweismittel vergraben sein könnten.

Im Oktober 2018 war in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Kölner Severinsviertel ein Feuer ausgebrochen. Ein Ehepaar starb, mehrere Menschen erlitten schwere Rauchgasvergiftungen.

Gelegt haben soll das Feuer damals ein Mann, der im vergangenen Jahr nach einem Hinweis durch die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" festgenommen wurde. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Deutsche in die Wohnung seiner Freundin eindrang, als diese auf der Arbeit war.

Brandbeschleuniger vor der Tat

Den zwei nun festgenommenen Männern wird vorgeworfen, als Komplizen beteiligt gewesen zu sein. Der 46-Jährige soll den mutmaßlichen Brandstifter unter anderem mit Brandbeschleuniger versorgt haben. Ihm wird Beihilfe vorgeworfen. Der zweite Verdächtige soll "unmittelbar beteiligt gewesen" sein, wie es hieß. Ihm werde unter anderem gemeinschaftlicher Mord vorgeworfen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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