Kriminalität: Physiotherapeut bestreitet sexuelle Übergriffe

Ein Physiotherapeut steht in Baden-Württemberg erneut vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, eine Patientin während der Behandlung sexuell missbraucht zu haben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

In einem Prozess um sexuellen Missbrauch an einer Patientin in Baden-Württemberg streitet der beschuldigte Physiotherapeut die Vorwürfe ab. "Ich bin von den Anschuldigungen erschüttert", erklärte der 54-Jährige, der nach eigenen Angaben vor allem als Kindertherapeut in Bad Mergentheim südlich von Würzburg tätig ist, vor dem Landgericht Ellwangen. Die Behandlung der Patientin sei ausschließlich professionell gewesen, betonte seine Anwältin.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm dagegen vor, die Patientin während mehrerer Sitzungen intim berührt zu haben. Der Anklage zufolge soll er außerdem mit den Fingern in sie eingedrungen sein und Oralverkehr an ihr ausgeführt haben, weshalb auch der Tatbestand einer Vergewaltigung infrage kommen könnte, stellte der Vorsitzende Richter schon zu Beginn der Verhandlung klar.

Es ist bereits das zweite Verfahren gegen den Therapeuten. In Bad Mergentheim wurde er vor gut einem Jahr vom dortigen Amtsgericht in einem ähnlichen Fall zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Diese Entscheidung ist allerdings nicht rechtskräftig, da sich das Landgericht in Ellwangen auch mit diesem Vorgang in einem Berufungsverfahren beschäftigen wird.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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