Todesfahrt in Leipzig: Kommunen nach Amokfahrt: Städte nicht zu Festungen ausbauen
Betonblöcke, Zufahrtssperren – und doch keine Garantie: Trotz Sicherheitsmaßnahmen in Städten und auf Veranstaltungen wird man nie ganz sicher sein, sagt der Deutsche Städte- und Gemeindebund.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat nach der Amokfahrt in Leipzig auf den Konflikt zwischen Sicherheit und Offenheit in Städten verwiesen und betont, dass sich solche Taten trotz Sicherheitskonzepten nie vollständig verhindern lassen.
"Es gibt sogenannte Zufahrtssperren, das sind diese Betonblöcke oder ähnliche Hindernisse, die eben solche Taten verhindern sollen", sagt Pressesprecher Alexander Handschuh. Doch hundertprozentige Sicherheit werde es trotz Sicherheitskonzepten in Städten und Gemeinden und auch bei Veranstaltungen nie geben können. "Wir können die nicht zu Festungen ausbauen."
Man schaue an Orten, an denen häufig viele Menschen zusammenkommen, dass man nach und nach die Stadtplanung so anpasse, dass man solche Taten wie die in Leipzig verhindere, sagt Handschuh, und ergänzt: "Es ist immer ein Zielkonflikt zwischen bestmöglichem Schutz der Menschen und gleichzeitig auch einer Offenheit, die wir ja auch leben wollen in den Städten und Gemeinden."
Am Montag waren bei einer Amokfahrt durch die Leipziger Innenstadt zwei Menschen getötet worden, drei weitere wurden schwer verletzt. Die genaue Zahl der Verletzten ist weiter unklar, ebenso das Motiv. Der 33 Jahre alte deutsche Verdächtige war unmittelbar nach der Tat festgenommen worden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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