Ostseeküste: Gestrandeter Wal wird mit Barge bewegt

Stundenlang zogen Helfer den Wal mit Gurten durchs flache Wasser, dann Tränen und Jubel: Jetzt soll es auf einem Lastkahn Richtung Nordsee gehen. Doch kann der Wal die Reise wirklich überleben?

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Der einst in der Wismarer Bucht gestrandete Buckelwal Timmy stößt eine Fontäne aus. (Foto) Suche
Der einst in der Wismarer Bucht gestrandete Buckelwal Timmy stößt eine Fontäne aus. Bild: picture alliance/dpa | Philip Dulian

Der an der Ostseeküste gestrandete Buckelwal ist vor der Insel Poel mit einer Barge von seiner bisherigen Position wegbewegt worden. Der mit Wasser gefüllte Lastkahn, mit dem der Wal in die Nordsee gebracht werden soll, wurde am Abend von mehreren kleineren Booten weggeschoben, wie in Livestreams zu sehen war.

Der seit dem 31. März vor der Insel Poel festliegende Meeressäuger war zuvor durch eine eigens gebaggerte Rinne zu der Barge bugsiert worden. Im tieferen Wasser soll der motorlose Lastkahn mit dem Wal von einem Schlepper übernommen und in die Nordsee gezogen werden.

Die Verbringung des Tiers in die Barge hatte mehrere Stunden gedauert. Mitglieder des Rettungsteams zogen den Wal mit Gurten zu dem Lastkahn. Um 14.45 Uhr war das Tier schließlich in dem abgesenkten Kahn.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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