Gestrandeter Wal: Tierärzte: Wal ist transportfähig – Transport kann starten

Die geplante Bergung des gestrandeten Wals in der Ostsee kann losgehen. Die Tierärzte halten den seit vier Wochen in einer Bucht der Insel Poel festsitzenden Meeressäufer für transportfähig.

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Der einst bei Wismar und am Timmendorfer Strand gestrandete Buckelwal wird von Medien und Fans Timmy genannt. (Foto) Suche
Der einst bei Wismar und am Timmendorfer Strand gestrandete Buckelwal wird von Medien und Fans Timmy genannt. Bild: picture alliance/dpa | Jens Büttner

Die entscheidende Phase des Rettungsversuchs des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals kann beginnen. Die Tierärzte der privaten Initiative halten das seit vier Wochen in einer flachen Bucht der Insel Poel vor Wismar festsitzende Tier für transportfähig, wie Umweltminister Till Backhaus (SPD) in Kirchdorf auf Poel sagte. Die Landesregierung gab zudem grünes Licht dafür, dass Gurte genutzt werden dürfen, um den rund zwölf Tonnen schweren Wal durch eine gebaggerte Rinne zum mit Wasser gefüllten Transportkahn zu führen.

Wal seit vier Wochen in der Bucht

Der rund zwölf Meter lange Meeressäuger steckt seit dem 31. März in der Bucht fest. Schon zuvor hatte das Tier sich mehrmals in flachem Wasser nahe der Küste festgesetzt, sich zwischenzeitlich aber wieder freischwimmen können. Die Tierärzte der Initiative hätten am Morgen dargelegt, dass der Gesundheitszustand des Wals gut sei, sagte Backhaus. Die Atmung sei tief und ohne Geräusche.

Der Wal soll an Bord eines Lastkahns, mit dem normalerweise etwa Schiffe transportiert werden, seine Reise Richtung Nordsee antreten. Das Tier soll vorwärts durch eine eigens im flachen Wasser geschaffene Rinne zur und in die sogenannte Barge gelenkt werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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