Polizei: Polizeipräsident: Fall Gelsenkirchen kein "Ocean's Eleven"

Nach dem Millionen-Einbruch in Gelsenkirchen betont Polizeipräsident Tim Frommeyer: "Romantisierende Vergleiche mit Ocean’s Eleven sind völlig unangebracht."

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Gelsenkirchens Polizeipräsident Tim Frommeyer verwehrt sich gegen Parallelen des Millionen-Coups bei der Sparkasse zu Hollywood-Filmen: "Romantisierende Vergleiche mit George Clooney und dem Film Ocean's Eleven sind völlig unangebracht", sagte Frommeyer der "WAZ". Es handele sich bei den Tätern vielmehr um Schwerstkriminelle, "die Tausenden Menschen geschadet und ganze Existenzen zerstört haben."

Frommeyer zeigte sich wie vorher schon Innenminister Herbert Reul (CDU) optimistisch, dass die Ermittler erfolgreich sein werden: "Ich bin überzeugt, dass wir bei einer Dimension dieses Falles die Täter kriegen werden", sagte der Polizeipräsident der "WAZ".

Es gebe eine riesige Zahl möglicher Spurenträger und wohl auch eine größere Anzahl von Beteiligten. Je mehr Personen in die Planung und Durchführung eines so aufwendigen Kriminalfalls involviert seien, desto wahrscheinlicher sei es, dass irgendwo Fehler gemacht würden, so Frommeyer. Der Polizeipräsident betonte: "Es arbeiten sehr viele, sehr gute Leute an diesem Fall, den wir verdammt ernst nehmen."

Bei dem Einbruch Ende Dezember waren die Täter durch ein Bohrloch in den Tresorraum der Sparkasse in Gelsenkirchen-Buer eingedrungen. Es waren mehr als 3.000 Schließfächer aufgebrochen worden, die Einbrecher flohen mit Gold, Bargeld und anderen Wertsachen in Millionenhöhe.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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