Kind soll getötet haben: NRW-Innenminister für Debatte über frühere Strafmündigkeit
In Dormagen ist ein 14-Jähriger getötet worden. Tatverdächtig ist ein 12-jähriger Junge. Für den NRW-Innenminister ein weiterer Grund, über eine Gesetzesänderung nachzudenken.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Über das Absenken der Strafmündigkeit sollte nach Ansicht von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) nachgedacht werden. Zum Fall des getöteten 14-jährigen Yosef aus Dormagen sagte er dem WDR: "Der Vorgang ist schon fürchterlich, dass so ein junger Mensch umgebracht wird, aber dann auch noch möglicherweise von einem Gleichaltrigen - das macht einen fassungslos und wirft viele Fragen auf".
"In dem Fall muss jetzt sorgfältig ermittelt werden", betonte der Minister. Der tatverdächtige 12-Jährige sei jetzt erst einmal "aus dem Verkehr gezogen".
"Man muss die Fakten zusammentragen, und dann bin ich auch selbst gespannt, wie man damit umgeht und das löst. Und ob die vorhandenen Möglichkeiten, die wir haben reichen, um eine Antwort zu geben, die alle zufrieden stellt", erläuterte der CDU-Landespolitiker weiter.
Laut Strafgesetzbuch ist schuldunfähig, wer bei der Tat noch keine 14 Jahre alt ist. Zuletzt wurde immer wieder darüber diskutiert, das Alter für Strafmündigkeit abzusenken. Hintergrund waren auch besonders extreme Fälle, in denen Kinder als Täter beziehungsweise Tatverdächtige galten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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