Mutmaßliche Hilfe: Falscher Spendenaufruf für Schauspieler: "Es ist peinlich"
Von der Oscar-Nominierung zum Spendenaufruf: Fans wollen Mickey Rourke helfen, Mietschulden zu begleichen. Doch es stellt sich heraus, der Aufruf ist ein Fake. Gesammelt wurde trotzdem viel Geld.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der US-Schauspieler Mickey Rourke hat einen Spendenaufruf zurückgewiesen, der eine drohende Zwangsräumung verhindern soll. In einem auf Instagram veröffentlichten Video erklärte der 73-Jährige, er habe damit "überhaupt nichts zu tun". "Ich brauche das Geld von niemandem, ich würde so etwas nicht tun, ich habe zu viel Stolz, das ist nicht meine Art."
In dem Video zeigte sich der Ex-Boxer aufgewühlt, in einem pinken T-Shirt und Cowboyhut, einen Hund im Arm: "Ich würde niemals Fremde oder Fans um Geld bitten." Der Spendenaufruf hatte behauptet, Rourke drohe wegen Mietschulden eine Zwangsräumung in Los Angeles, wo er derzeit lebt. 2011 soll er auch eine Wohnung in Wiesbaden gehabt haben.
Bis zuletzt wurden rund 96.900 US-Dollar gesammelt – angeblich mit Rourkes Zustimmung. Der Schauspieler zeigte sich empört: Spendenplattformen wie Gofundme kenne er nicht. "Wenn ich kein Geld hätte, würde ich nicht um Almosen bitten", betonte der Schauspieler. Die Aktion sei ihm "peinlich", wer bereits gespendet habe, solle sein Geld zurückfordern, sagte er mehrmals.
Anwalt einschalten
Der Schauspieler sagte, er wisse nicht, wer den Aufruf gestartet habe, hege aber einen Verdacht. Er kündigte an, das Problem mit seinem Anwalt zu klären. Rourke versuchte zugleich zu beruhigen: Er habe "ein Dach über dem Kopf und zu essen", ihm gehe es gut. "Wie jeder Sturm geht auch das vorbei."
Rourke wurde in den 1980er mit dem Erotikdrama "9 1/2 Wochen" bekannt. In den 90er-Jahren arbeitete er als Profiboxer. Sein Comeback feierte er 2008 mit dem Drama "The Wrestler", das ihm einen Golden-Globe sowie eine Oscar-Nominierung einbrachte.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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