Brand auf Silvesterparty: Mindestens 22 Verletzte aus Crans-Montana identifiziert

Schwerste Verbrennungen, lange Behandlungen: Für 22 Überlebende des Infernos in einer Bar des Ski-Ortes ist die Prognose ernst. Einige sollen dennoch verlegt werden, wenn ihr Zustand es zulässt.

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Die 22 Brandopfer aus Crans-Montana, die in einer Schweizer Spezialklinik in Lausanne behandelt werden, sind identifiziert. Das sagte die Direktorin des Universitätsklinikums Waadt (CHUV), Claire Charmet, dem Schweizer Sender RTS. Viele Familien hatten in sozialen Medien verzweifelte Aufrufe gepostet, weil sie nicht wussten, ob ihre Kinder unter den Verletzten oder Toten waren. In den ersten Stunden nach dem Unglück war aber die höchste Priorität der Kliniken, das Leben der Patienten zu retten, nicht die Identifizierung.

Insgesamt waren 115 Verletzte auf verschiedene Kliniken verteilt worden, teils auch in Deutschland. Rund 40 größtenteils junge Menschen waren in der Silvesternacht bei dem Brand in einer Bar in dem Ferienort ums Leben gekommen. Die Behörden planten für Freitagnachmittag eine weitere Pressekonferenz.

Prognose für Verletzte: ernst

Alle 22 seien schwerstens verletzt, sagte Charmet: "Die Prognosen sind für jeden dieser Verletzten, die alle schwere Verbrennungen erlitten haben, sehr ernst." Viele dürften sehr lange Behandlungen benötigen. Familienangehörige seien teils vor Ort. Die Klinik sei mit Material und Personal ausreichend ausgestattet. Dennoch sollten einige Patientinnen und Patienten verlegt werden, teils auch ins Ausland.

Nach bisherigen Erkenntnissen stammten viele der Opfer aus Frankreich und Italien. Denkbar ist, dass sie in ihre Heimat gebracht werden, um näher bei ihren Familien zu sein. Beide Länder haben selbst Spezialkliniken für Brandverletzungen und der Schweiz Unterstützung angeboten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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