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Beängstigende Prophezeiung: Katastrophe schon 2022? Experten warnen vor Vulkan-Ausbruch

Experten sind aktuell besorgt. Der Grund: Der Vulkan Mount Hood sei aktiv und könnte schon 2022 ausbrechen. Die Folgen für Menschen, Tiere und Infrastruktur wären immens. Droht wirklich eine Katastrophe?

Experten warnen: Bricht der Vulkan Mount Hood 2022 aus? Bild: AdobeStock/ somchaij

Der Mount Hood in der Nähe von Portland, Oregon gehört zu den aktiven Stratovulkanen. Nach einer Ruhepause von 1.500 Jahren könnte er schon 2022 ausbrechen, meinen Forscher in einem Dokumentarfilm. Sie warnen vor desaströsen Folgen für die Menschen.

Vulkanausbruch droht! Dokumentation warnt vor Ausbruch des Mount Hood

"Wenn der Mount Hood wieder ausbricht, wird er große Schäden anrichten - nicht nur in der unmittelbaren Umgebung, sondern auch an den Orten, die flussabwärts liegen", sagte der Sprecher in der Dokumentation des YouTube-Kanals "Underworld"."Ein größerer Ausbruch des Mount Hood in der heutigen Zeit wäre katastrophal", heißt es in dem Film. Somit würden millionenschwere Schäden angerichtet und Einwohner müssten umgesiedelt werden.

Der Vulkan, der ein Teil des Cascade-Vulkanbogens ist und an derSubduktionszone an der Pazifikküste entstand, könnte einen Lavadom herbeiführen. Nach einer Eruption des Mount Hood würdenpyroklastische Ströme entstehen. Diese würden wie eine reißerische Welle in Form heißer Gase und vulkanischer Materie den Berg hinab stürzen. Dabei entsteht eine Geschwindigkeit von etwa 100 bis430 Kilometer pro Stunde. Die Tephra, wie die Materie bezeichnet wird, kann eine Temperatur von bis zu 1000 Grad Celsius erreichen.

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Vulkanausbruch möglich? Mount Hood wird nicht ausreichend überwacht

Der Mount Hood ist laut dem US Geological Survey (USGS) der viertgefährlichste Vulkan in den USA. Anfang 2021 wurde ein 45-minütiges Erdbeben in der Nähe des Vulkans registriert. Das lässt auf einen Ausbruch schließen, er muss aber auch nicht eintreten. Aufgrund der Aktivitäten wird er überwacht, aber nicht ausreichend, wie zum Beispiel die Wissenschaftsjournalistin in der "New York Times". "Der Vulkan wird kaum überwacht. Wenn Wissenschaftler frühe Warnzeichen eines Ausbruchs übersehen, wissen sie vielleicht erst, dass der Vulkan ausbricht, wenn es zu spät ist", wird sie vom britischen "Express" zitiert. Auch das Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten (USDA) und die Organisation Wilderwatch finden die Überwachung wichtig.

Ob und wann der Mount Hood wirklich ausbricht, wird sich zeigen.

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bos/news.de

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