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Coronavirus-News aktuell: Ursache für Blutgerinnsel enthüllt! Experten finden Auslöser im Astrazeneca-Impfstoff

Experten haben offenbar einen großen Schritt gemacht, um den Corona-Impfstoff von Astrazeneca zu verbessern und die mögliche Nebenwirkung eines Blutgerinnsels zu minimieren. Offenbar steckte der Auslöser für die Thrombosen im Vakzin selbst.

Offenbar steckte der Auslöser für die Thrombosen im Vakzin selbst. Bild: picture alliance/dpa | Stefan Sauer

In der Vergangenheit wurde immer wieder von vereinzelten Fällen berichtet, bei denen Personen nach der Coronavirus-Impfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca eine Thrombose entwickelt haben, die mitunter tödlich verlaufen ist. Experten wollen nun die Ursache für die Entstehung von Blutgerinnseln gefunden haben. Offenbar steckte der Auslöser im Astrazeneca-Impfstoff selbst.

Blutgerinnsel als Nebenwirkung der Corona-Impfung: Experten finden Auslöser im Astrazeneca-Impfstoff

Wie aktuell der britische "Express" berichtet, entdeckte das Forscher-Team aus Cardiff und den USA, dass ein Protein im menschlichen Blut einen entscheidenden Bestandteil des Impfstoffs anzieht. Dies habe eine Kettenreaktion im Immunsystem ausgelöst, was wiederum zu den sehr seltenen Fällen eines gefährlichen und unter Umständen tödlich verlaufenden Blutgerinnsels geführt haben kann.

Patienten mit Blutgerinnsel hatten ungewöhnliche Antikörper im Blut

Konkret kamen die Forscher bei der Untersuchung des Coronavirus-Vakzins bisher zu zwei Erkenntnissen. Die erste Erkenntnis besteht darin, dass nicht bei allen sondern nur bei einigen der verwendeten Impfstofftechnologien ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel besteht. Die zweite Erkenntnis der Wissenschaftler besteht darin, dass bei den Menschen, bei denen Blutgerinnsel aufgetreten waren, ungewöhnliche Antikörper im Blut entdeckt worden sind. Diese Antikörper haben bei den Patienten dazu geführt, dass ein Protein in deren Blut angegriffen wurde.

Astrazenca-Vakzin als "schwarzes Schaf" unter den Corona-Impfstoffen

Obwohl durch die Einführung des Astrazenca-Impfstoffes wahrscheinlich Millionen Leben weltweit gerettet werden konnten, hatten sich nach der augenscheinlichen Häufung von Thrombosefällen viele Länder gegen den Corona-Impfstoff entschieden und andere Vakzine priorisiert. Vor allem jüngeren Menschen wurde stattdessen der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer und Moderna angeboten.

Wissenschaftler wollen Astrazeneca-Impfstoff verbessern und Blutgerinnsel verhindern

Zeitgleich nahmen Wissenschaftler wie das Team aus Cardiff und den USA den Impfstoff noch einmal genauer unter die Lupe und versuchten herauszufinden, was die seltenen Blutgerinnsel verursachte, und ob es eine Möglichkeit gibt, diese lebensbedrohliche Nebenwirkung zu verhindern. Mit der neuen Entdeckung hat das Wissenschaftlerteam nun einen wichtigen Schritt in Richtung der Lösung getan. "Obwohl die Forschung nicht endgültig ist, bietet sie interessante Einblicke und Astrazeneca untersucht die Möglichkeiten, diese Ergebnisse als Teil der Bemühungen zur Beseitigung dieser extrem seltenen Nebenwirkung zu nutzen", so eine Astrazeneca-Sprecherin gegenüber dem "Express".

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fka/sig/news.de