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Grusel-Fund in Chile: Wissenschaftler entdecken Urzeit-Drachen in Wüste

Fehlt nur noch, dass sie auch noch Feuer speien konnten: Wissenschaftler haben in Chile das Fossil eines sogenannten Flugdrachen-Dinosauriers entdeckt. Wie der Urzeit-Gigant ausgesehen hat, lesen Sie hier.

Das Fossil eines Flugdrachen-Dinosauriers wurde jetzt in Chile gefunden. Bild: picture alliance/dpa

Da spitzen wohl nicht nur Fans der Hit-Serie "Game of Thrones" die Ohren. Wissenschaftler haben in Chile das Fossil eines sogenannten Flugdrachen-Dinosauriers entdeckt - das erste seiner Art, das auf der Südhalbkugel gefunden wurde. Die Kreatur aus der Jurazeit, ein früher Flugsaurier, wurde von Paläontologen in der chilenischen Atacama-Wüste gefunden.

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Der "Drache", der vor 160 Millionen Jahren auf der Erde lebte, hat einen langen, spitzen Schwanz, Flügel und scharfe, vorspringende, spitze Zähne. Die Überreste, die bisher nur in Nordamerika gefunden wurden, wurden von Osvaldo Rojas, dem Direktor des Museums für Naturgeschichte und Kultur der Atacama-Wüste, ausgegraben.

Die Entdeckung deutet darauf hin, dass die Arten zwischen Nord- und Südamerika wanderten. Von den Kontineneten nimmt man an, dass sie als Teil des Superkontinents Gondwana miteinander verbunden waren. "Dies zeigt, dass die Verbreitung der Tiere dieser Gruppe größer war als bisher bekannt", sagte Jhonatan Alarcon, ein Wissenschaftler der Universität Chile, der die Untersuchung leitete, laut "New York Post".

Auch auf Kuba wurden Pterosaurier entdeckt

"Es gibt auch auf Kuba Pterosaurier dieser Gruppe, die anscheinend Küstentiere waren, so dass sie wahrscheinlich zwischen dem Norden und dem Süden gewandert sind, oder vielleicht kamen sie einmal und blieben, wir wissen es nicht", sagte Alarcon. Dass die Tier Feuer speien konnten, ist übrigens nicht überliefert. Die Atacama-Wüste hat sich zu einem Hotspot für Fossilienfunde entwickelt. Die karge, marsähnliche Landschaft wurde in prähistorischer Zeit von Meerwasser überflutet. Einzelheiten der Entdeckung wurden in der Zeitschrift "Acta Palaeontologica Polonica" veröffentlicht.

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rut/news.de