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Tierischer Missbrauch: Hundehalterin lässt Terrier sechs Wochen lang verhungern - KEIN Knast

Einfach nur grausam! Eine Hundebesitzerin hat ihr Tier ganze sechs Wochen lang qualvoll verhungern lassen. Eingesperrt in eine kleine Küche, starb Staffordshire Bullterrier Frank den Hunger-Tod. Seine Besitzerin entgeht dem Knast.

Staffordshire Bullterrier Frank starb einen qualvollen Hunger-Tod. Bild: AdobeStock / melounix (Symbolbild)

Der Hund gilt gemeinhin als der beste Freund des Menschen. Bei DIESER Frau gilt das offenbar nicht. Katie Louise Oldridge aus dem britischen Hull wurde am 25. August vor dem Hull Magistrates' Court wegen zweier Tierschutzdelikte verurteilt. Einfach unfassbar: Die 35-Jährige verließ für sechs Wochen ihre Wohnung und sperrte ihren Hund zuvor in der Küche ein. Das arme Tier verendete elend und verhungerte während der Abwesenheit der Frau qualvoll. Über den schrecklichen Missbrauchsfall berichtet die "Daily Mail".

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Einfach grausam! Hundebesitzerin lässt Tier in Küche verhungern

Wie vor Gericht zu hören war, wurde der Staffordshire Bullterrier Frank tot in der Küche neben einer leeren Dose Hundefutter aufgefunden, nachdem er zwischen dem 10. April und 14. Mai vergangenen Jahres ausgesetzt worden war. Oldridge hatte eine Schüssel mit Wasser hinterlassen, es war jedoch kein Futter in seiner Reichweite zu finden. Der Boden sei mit einer großen Menge ausgetrockneter Fäkalien bedeckt gewesen, heißt es dem Bericht zufolge.

Kein Knast für Tierquälerin nach Hunger-Tod von Bullterrier Frank

Ein tierärztlicher Bericht kam zu dem Schluss, dass Frank wahrscheinlich mehrere Wochen lang gelitten habe, bevor er schließlich gestorben sei. Auch hatten sich bereits Maden seines Körpers bemächtigt. Die Untersuchung ergab zudem, dass der Grad der Auszehrung in Verbindung mit der Aufnahme von Fremdkörpern darauf hindeutet, dass er Hunger verspürte und alles aß, was er konnte, um dieses Gefühl zu kompensieren.

Neben dem lebenslangen Verbot der Tierhaltung, das sie 10 Jahre lang nicht anfechten kann, wurde Oldridge zu einer 18-wöchigen Haftstrafe verurteilt, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde.

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rut/loc/news.de