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Coronavirus-News: Keine Nachteile ohne Impfung? Laschet will Getestete wie Geimpfte behandeln

Mit welcher Corona-Strategie gehen Bund und Länder in den Herbst? Armin Laschet will es sich im Wahlkampf offenbar nicht mit den Ungeimpften verderben. Für ihn sollen keine Nachteile für diese mit Negativ-Test entstehen.

Armin Laschet will es sich im Wahlkampf offenbar nicht mit den Ungeimpften verderben. Bild: picture alliance/dpa

Man merkt, es ist Wahlkampf. Da will man sich auch bei Menschen beliebt machen, die sich nicht solidarisch verhalten und immer noch nicht gegen das Coronavirus geimpft sind. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, der bekanntlich Bundeskanzler werden will, lehnt eine Benachteiligung von Ungeimpften ab, sofern diese einen negativen Corona-Test vorweisen können.

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Coronavirus News aktuell: Laschet will keine Nachteile für Ungeimpfte

"Wer geimpft, genesen oder getestet ist, den darf der Staat nicht von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausnehmen", sagte der CDU/CSU-Kanzlerkandidat vor den nächsten Beratungen von Bund und Ländern am Dienstag der "Bild am Sonntag". Die so genannte 3-G-Regel sei "sinnvoll, maßvoll und umsetzbar". Aber ist das wirklich eine lohnenswerte Aussage, um die stockende Impfkampagne wieder ins Rollen zu bringen?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder wollen am Dienstag über das weitere Vorgehen beraten. Das Bundesgesundheitsministerium hat dazu Vorschläge gemacht. Vor allem mögliche Beschränkungen für Ungeimpfte sorgen für Debatten. Das Ministerium schlug auch ein Ende der kostenlosen Schnelltests für Mitte Oktober vor. Seit mehr als einem Monat steigt die Zahl der täglichen Neuinfektionen wieder an.

Laschet fordert: Keine kostenlosen Corona-Tests mehr

Der "Bild am Sonntag" erklärte Laschet außerdem, was er für die Corona-Zukunft erwartet: "Keine kostenlosen Tests, wenn jeder die Chance auf einen vollständigen Impfschutz erhalten hat. Für den Herbst muss jeder ohne Impfschutz damit rechnen, dass die Alltagstests nicht mehr vom Steuerzahler gezahlt werden. Drittens: Bei der Bewertung des Pandemiegeschehens kann der Inzidenzwert nicht mehr der alleinige Maßstab sein.", erklärte er dem Blatt.

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rut/news.de/dpa