07.07.2021, 12.50 Uhr

Schockierender Ehrenmord: Mädchen hingerichtet, weil es seinen Cousin nicht heiraten wollte

Weil ein 18 Jahre altes Mädchen sich weigerte, seinen Cousin zu heiraten, wurde es brutal hingerichtet. Zehn Männer sollen die junge Frau zu Tode geschossen haben. Die abscheuliche Hinrichtung hielten sie auf Video fest.

In Syrien wurde eine junge Frau von zehn Männern hingerichtet. Bild: Adobe Stock/Raphaël Haentjens

Es ist ein unfassbar grausames Verbrechen, über das aktuell der britische "Daily Star" berichtet. Weil ein 18-jähriges Mädchen seinen Cousin nicht heiraten wollte, musste es sterben. Zehn Männer haben die junge Frau brutal hingerichtet, indem sie mit Gewehren auf sie schossen.

Schockierender Ehrenmord: Mädchen (18) erschossen, weil es sich weigerte, seinen Cousin zu heiraten

Den verstörenden Ehrenmord an der 18-Jährigen hielten die Mörder per Video fest. Es zeigt die Hinrichtung von Eida Al-Hamoudi Al-Saeedo, so der Name des Opfers, in einem verlassenen Dorf nahe Al-Hasaka, einer Stadt im Nordosten Syriens. Die entsetzlichen Aufnahmen zeigen die junge Frau, die um Hilfe schreit, während sie von drei bewaffneten Männer über den Boden geschleift wird. Auch zeigt es die anderen Männer, die an einer Mauer stehen, bevor drei Schüsse ertönen.

Männer schießen mit Gewehren auf junge Frau

Kurz darauf sieht man das Opfer zappelnd am Boden liegen, bevor ein anderer Mann Eida eine tödliche Kugel in den Kopf schießt. Dem Bericht nach wurde Eida getötet, weil sie ihren Cousin nicht heiraten wollte. Eida, die bereits in einen anderen Mann verliebt war, soll ihre Familie zuvor darum gebeten haben, ihren Freund heiraten zu dürfen. Diese habe ihr daraufhin die Ehe mit ihrem Geliebten verweigert, da er einem anderen Stamm angehörte.

Eida Al-Hamoudi Al-Saeedo wollte mit ihrem Geliebten fliehen

Die 18-Jährige habe daraufhin versucht, mit ihrem Geliebten zu fliehen. Allerdings ohne Erfolg. Bevor sich das Paar in Sicherheit bringen konnten, wurde es von Eidas Familie und ihrem Stamm aufgehalten, so berichtet es das Portal "Akhabaralaan.net". Syrian Observatory for Human Rights (SOHR), eine Organisation für Menschenrechte, verurteilte den Mord an Eida Al-Hamoudi Al-Saeedo aufs Schärfste. Sie fordert, dass die Täter für den Mord an der jungen Frau zur Rechenschaft gezogen werden sollten.

Täter sollen junge Frau vor Hinrichtung gefoltert haben

Wie außerdem bekannt wurde, soll die junge Frau vor ihrer Hinrichtung mehrere Tage lang geschlagen und ausgehungert worden sein. Ein Dokumentationszentrum für Gewalttaten im Norden Syriens erklärte, dass Eida "brutal angegriffen worden sei, bis das Verbrechen vollendet war, indem sie von mehr als einer Person mit Maschinengewehren und Pistolen getötet wurde."

"Ihre Sünde war es, einen anderen Mann zu lieben, den sie aus Angst vor Repressalien zwischen den beiden Familien nicht berühren durfte." Eidas Liebhaber soll dem Bericht nach noch am Leben sein. Aus Angst vor einem Racheangriff seiner Familie habe man ihn entkommen lassen, heißt es. Frauengruppen und andere Aktivisten haben eine strafrechtliche Verfolgung der Täter gefordert und erklärt, dass die Tötung von Frauen enden muss.

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sba/fka/news.de

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