06.07.2021, 17.03 Uhr

Tödlicher Dämonen-Pakt: Teenager (19) schlachtet Schwestern ab

Es klingt wie ein Horror-Film, ist aber bittere Realität. In England soll ein 19-Jähriger seine beiden Schwestern mit einem Messer getötet haben. Der irre Grund für den brutalen Doppelmord: ein Pakt mit einem Dämon.

Danyal Hussein soll seine beiden Schwestern wegen eines Dämonen-Pakts ermordet haben Bild: Adobe Stock/javitrapero.com

Dieser Fall könnte auch aus der US-Serie "Supernatural" entsprungen sein. In England muss sich aktuell ein junger Mann (19) für den Tod seiner beiden Schwestern (27 und 46) vor Gericht verantworten. Die britische "Daily Mail" hatte zuerst über den bizarren Familienmord berichtet. Demnach habe Danyal Hussein, so der Name des mutmaßlichen Killers, seine Schwestern nach einem angeblichen Blut-Pakt mit einem Dämon getötet.

Teenager ersticht Schwestern in Londoner Park für Millonen-Jackpot

Der Fall, der sich im vergangenen Juni im Londoner Fryent Country Park zugetragen haben soll, wurde nunl vor Gericht verhandelt. Eine DNA-Spur an den Leichen hatte den 19-Jährigen zuvor als Täter überführt. Vor Gericht kam außerdem heraus, dass Danyal Hussein seine beiden Schwestern, Bibaa Henry, 46, und Nicole Smallman, 27, aufgrund eines dämonischen Pakts ermordet haben soll, den er zuvor abgeschlossen hatte, um den Mega-Super-Jackpot zu gewinnen.

Horror-Mord nach Blut-Pakt mit einem Dämon

In dem schriftlich festgehaltenen Dämonen-Pakt soll der 19-Jährige gegenüber "Dämon" Lucifuge Rofocale (er gilt in der Dämonologie als einer der sieben Prinzen der Hölle) erklärt haben, dass er alle sechs Monate sechs Frauen opfern werde. Den Vertrag soll der Angeklagte am Ende mit seinem Blut unterzeichnet haben.

DNA-Spuren überführten 19-Jährigen des Mordes

Der Mord an den beiden Schwestern ereignete sich dem Bericht zufolge nach einer Geburtstagsparty, die die beiden Frauen wegen des Lockdowns im Park gefeiert hatten. Ihre Leichen wurden mit ineinander verschlungenen Gliedmaßen im Unterholz gefunden, nachdem Freunde zwei Tage später im Park nach ihnen gesucht hatten. Die Staatsanwaltschaft behauptet, Hussein habe sich im Kampf mit den Frauen geschnitten. An einem Messer, das in der Nähe des Tatorts gefunden wurde, soll sein Blut kleben, erklärte die Staatsanwaltschaft vor Gericht. Auch hätten die Ermittler Spuren von seinem Blut an den Leichen, den Picknickdecken und den Latexhandschuhen gefunden, die der Angeklagte während der Tat getragen haben soll. Nach dem Mord ließ Hussein seine Messerverletzung im Krankenhaus behandeln und sagte den Ärzten, er sei überfallen worden.

Danyal Hussein bestreitet Tötung seiner Schwestern

Bei seiner Festnahme am 1. Juli soll sich Danyal Hussein geweigert haben, eine Blutprobe abzugeben. "Er hat keinen Grund genannt.", sagte ein Polizist vor Gericht aus. DNA-Proben, die Beamte zuvor aus seinem Mund entnommen hatten, überführten ihn schließlich. Die Staatsanwaltschaft behauptet zudem, dass Überwachungsaufnahmen aus einem Asda-Supermarkt zeigen, wie Hussein das Messer kauft, mit dem die beiden Frauen später getötet wurden. Der Angeklagte selbst bestreitet die Tat begangen zu haben.

"Pakt mit dem Teufel": 19-Jähriger ermordet zwei Frauen in London

In einem aufsehenerregenden Fall um die Ermordung zweier Schwestern in London hat ein britisches Gericht einen 19-Jährigen schuldig gesprochen. Der Mann habe die Frauen im Alter von 46 und 27 Jahren erstochen, um einen "Pakt mit dem Teufel" zu erfüllen, urteilte der Gerichtshof Old Bailey am 6. Juli 2021.

Die Tat in einem Londoner Park im Juni 2020 hatte für Aufsehen und Empörung gesorgt. Die Frauen hatten den Geburtstag der Älteren gefeiert und Dutzende Selfies geknipst - auf dem letzten ist zu sehen, wie sie überrascht in eine Richtung schauen. In diesem Moment erblickten sie nach Einschätzung der Ermittler ihren Mörder. Die Leichen der beiden Frauen wurden erst nach mehr als einem Tag vom Freund der jüngeren Schwester gefunden. Ermittelt wird noch gegen zwei Polizisten, die den Tatort bewachten - sie hatten unerlaubt Fotos der Opfer gemacht und in Chatgruppen geteilt.

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sba/bua/news.de/dpa