30.06.2021, 13.55 Uhr

Falsche Witwe: Im Schlaf von Spinne gebissen! Frau (18) kämpft um ihr Leben

In Wales wurde Abby Tannetta im Schlaf von einer Falschen Witwe gebissen. Was danach passiert, ist ein Albtraum für jeden Arachnophobiker. Die Bisswunde wächst auf Golfballgröße an. Die junge Frau droht an einer Sepsis zu sterben. Nur eine Notoperation kann die 18-Jährige vor dem Tod retten.

In Großbritannien kämpfte eine junge Frau nach einem Spinnenbiss um ihr Leben. Bild: dpa

Menschen mit Arachnophobie aufgepasst: Diese Meldung ist nichts für schwache Nerven! Mitten im Schlaf wurde Abby Tannetta von einer Spinne gebissen. Kurze Zeit später kämpfte die 18-Jährige um ihr Leben.

Giftige Spinnen in Wales: Frau (18) im Schlaf von falscher Witwe gebissen

Wie die britische "Daily Mail" berichtet, feierte Abby Tannetta gemeinsam mit einer Freundin ihren College-Abschluss in einem walisischen Ferienpark und übernachtete im Wohnwagen ihrer Eltern. Doch am nächsten Morgen wachte sie plötzlich wegen eines starken Schmerzes im Unterarm auf. "Ich wachte mit einem stechenden Schmerz auf, der mich aus dem Schlaf riss, schaute neben mich und sah gerade diese riesige Spinne vom Bett wegrennen", sagte die 18-Jährige gegenüber dem Blatt. Die 18-Jährige wurde nachts von einer Falschen Witwe gebissen.

Spinnenbiss wächst auf Golfballgröße an: Notoperation rettet 18-Jähriger das Leben

Die Beschwerden wurden immer schlimmer. Die Bisswunde entzündete sich und wurde immer größer. Es tat so sehr weh, dass Abby Tannetta ihren Arme nicht mehr bewegen konnte. "Mir war wirklich schwindelig, ich war schwach und kochte förmlich. Ich hatte das Gefühl, mein Herz rast", erzählt die 18-Jährige weiter. Zwar nahm sie täglich Antihistaminika ein, um die Infektion zu bekämpfen, doch die Bisswunde schwoll immer weiter an. Schließlich erreichte sie die Größe eines Golfballs. 

Die junge Frau ging drei Tage später zu ihrem Hausarzt. Er gab ihr Antibiotika und schickte sie in die Notaufnahme. Dort entwässerten Ärzte den infizierten Bereich und entfernten den Abszess. Im schlimmsten Fall hätte Abby Tannetta an einer Blutvergiftung sterben können. "Ich hatte schon vorher wirklich Angst vor Spinnen, aber jetzt habe ich zu viel Angst, um überhaupt zum Wohnwagen zurückzukehren. Schon der Anblick einer winzigen Spinne macht mich krank."

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bua/sig/news.de