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Misslungene Todesstrafe in den USA: Todeskandidat auf elektrischem Stuhl am Ende blutüberströmt

Selten wurde ein Hinrichtung derartig verpfuscht wie die von Allen Lee Davis. Der sadistische Mörder bekam auf dem elektrischen Stuhl Nasenbluten, wand sich vor Qual und war am Ende blutüberströmt. War diese Hinrichtung unmenschlich?

Die Hinrichtung von Allen Lee Davis ging schief. Bild: AdobeStock/ Federico Magonio

Wie konnte diese Hinrichtung in Florida nur so derartig schief gehen? Im Jahr 1999 wurde der Mörder und PsychopathAllen Lee Davis auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Am Ende war der Verurteilte blutüberströmt, weshalb Stimmen laut wurden, die Hinrichtung sei unmenschlich und sadistisch gewesen. Was war passiert?

Allen Lee Davis löscht beinahe ganze Familie aus: Mutter und zwei Töchter brutal ermordet

Wie aktuell der britische "Daily Star" berichtet, wurde Allen Lee Davis zum Tode verurteilt, weil er sich in das Haus der Familie Weiler geschlichen hatte und dort die Mutter und ihre zwei Töchter brutal ermordet hatte. Die schwangere Nancy Weiler soll Davis bis zur Unkenntlichkeit geschlagen und anschließend mit 25 Schüssen in den Kopf regelrecht hingerichtet haben. Die neunjährige Kristina hatte der Killer gefesselt und ihr zwei Mal ins Gesicht geschossen. Als deren Schwester Katharina (5) versuchte zu fliehen, schoss Davis dem Mädchen in den Rücken und zertrümmerte dann seinen Schädel mit der Waffe.

Mörder wurde zum Tode auf dem elektrischen Stuhl verurteilt

Doch es sollten nicht Allen Lee Davis grausame Taten sein, für die man den Psychopathen in Erinnerung behalten würde. Letzten Endes war es seine Hinrichtung, mit der er in die Geschichte einging. 17 Jahre nach seinem grausamen Verbrechen wurde Allen Lee Davis erwischt und verurteilt. Vor seiner Hinrichtung soll der Killer Hummerschwanz, Bratkartoffeln, gebratene Garnelen, Muscheln, Knoblauchbrot und ein Bier als letzte Mahlzeit geordert haben. Seine letzten Stunden verbrachte er damit, einen Cowboyroman zu lesen.

Hinrichtung in Florida geht schief: War der neue elektrische Stuhl Schuld?

Als die Zeit gekommen war, bereitete man Allen Lee Davis für den elektrischen Stuhl vor, rasierte ihm den Kopf und die Beine und schmierte ihn mit einem Gel ein, damit der Strom besser durch seinen Körper fließen konnte. Damals hatte das Florida State Prison gerade den "Old Sparky", den elektrischen Stuhl, der seit 1924 im Einsatz war, durch ein neueres Modell ersetzt. Davis litt laut "Daily Star" an Arthritis und anderen medizinischen Problemen und wurde deshalb im Rollstuhl in die Kammer gebracht.

Mörder Allen Lee Davis nach Hinrichtung blutüberströmt

Doch die Hinrichtung ging schief. Einem Augenzeugen zufolge war Davis' Hemd nach kurzer Zeit blutdurchtränkt. "Die offizielle Meinung von Gefängnisbeamten ist, dass Davis Nasenbluten hatte, verursacht durch Medikamente, die sein Blut verdünnten", so der Augenzeuge gegenüber dem "Daily Star". "Nasenbluten habe ich nicht gesehen. Sein Körper bäumte sich gegen die Fesseln des Stuhls auf und gab den Zeugen einen grotesken Blick unter eine schwarze Kapuze, die die Gesichter der Verurteilten verbergen sollte. Sein rundes Mondgesicht verzog sich grob, das Fleisch schien sich zu verknoten und färbte sich leuchtend lila."

Auf dem elektrischen Stuhl sollen die Hingerichteten acht Sekunden lang mit 2.300 Volt, 22 Sekunden lang 1.000 Volt und weitere acht Sekunden lang mit 2.300 Volt getroffen werden. Es wird aber gemutmaßt, dass Davis weniger Volt erhielt beziehungsweise diese Spannung für ihn nicht ausgereicht hat, da er sehr groß war.

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fka/news.de