08.06.2021, 13.26 Uhr

Horror-Tod in Belle Glade: Nach 30 Jahren gefeuert! Opa (86) erschießt Chef wegen Entlassung

Weil er nach über 30 Jahren im Dienst gefeuert wird, dreht ein 86-Jähriger komplett durch. Er fängt den Mitarbeiter ab, der ihn den Job gekostet hat, zieht eine Schusswaffe und drückt ab. Jetzt droht ihm eine Mordanklage.

Ein 85-Jähriger hat seinen Kollegen getötet. Bild: AdobeStock / Bernd Libbach (Symbolbild)

Diese Arbeitsmoral ist ja geradezu tödlich - im wahrsten Sinne des Wortes. Ein älterer Mann, der entlassen wurde, nachdem er mehr als drei Jahrzehnte in einer Zuckermühle gearbeitet hatte, wird beschuldigt, einen Angestellten getötet zu haben, der ihm nicht erlaubte, ein weiteres Jahr zu bleiben. Darüber berichtet aktuell "metro.co.uk".

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Felix Cabrera (86) schießt Mitarbeiter nieder, der ihn rausgeworfen hat

Felix Cabrera (86) zog angeblich eine Pistole und schoss mehrmals auf das Opfer, als dieses ihm zuvor erklärt hatte, er könne nicht noch ein weiteres Jahr in der Firma beschäftigt werden. Cabrera wurde am vergangenen Freitag nach 31 Jahren bei der Sugar Cane Growers Cooperative in Belle Glade, Florida, gekündigt, wie das Palm Beach County Sheriff's Office mitteilt.

Cabrera war angewiesen worden, sich zwischen 10 und 11 Uhr zum letzten Mal auszustempeln. Der Entlassene sprach jedoch mit einem Mitarbeiter der Mühle und bat darum, aus finanziellen Gründen noch ein weiteres Jahr arbeiten zu dürfen. Als der Angestellte Cabrera seine Bitte verweigerte, drehte der offensichtlich komplett durch, zog eine Waffe aus seiner Tasche und schoss mehrmals auf sein Opfer ein. Für den niedergeschossenen Mann kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch am Tatort.

Mordanklage für 86-Jährigen nach tödlicher Schuss-Attacke

Cabrera wird dem Bericht zufolge wegen Mordes angeklagt. Er wurde in das Palm Beach County Jail eingeliefert und wird ohne Kaution festgehalten, wie aus den Akten hervorgeht. Die Sugar Cane Growers Cooperative erklärte, dass sie "entsetzt und tief betrübt über die sinnlose Gewalt" sei. "Das Opfer war Teil der Familie der Sugar Cane Growers Cooperative, und wir beten für die Angehörigen des Opfers, sowie für alle unsere Teammitglieder und Landwirte", ließ die Firma in einer Erklärung verlauten.

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rut/fka/news.de

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