30.03.2021, 09.49 Uhr

Messer-Mord an Michaela Dunn (24): Ihr Mörder prahlte mit Horrortat bei Snapchat

Michaela Dunn war gerade einmal 24 Jahre alt, als sie an ihrer Wohnungstür in Sydney mit einem Messer tödlich verletzt wurde. Besonders schockierend für die Familie: Der Täter hielt seine Horror-Tat per Snapchat fest.

Michaela Dunn war gerade einmal 24 Jahre alt, als sie ermordet wurde. (Symbolbild) Bild: Adobe Stock/ Elvira

Keine Mutter sollte jemals hören müssen, dass ihre Tochter ermordet wurde. Doch genau das ist Joanne Dunn passiert. Ihre Tochter wurde erstochen, aufgeschlitzt und ermordet. Seine abscheuliche Bluttat hielt der Täter via Smartphone fest und prahle damit bei Snapchat. Für seine abscheulichen Taten muss sich Mert Ney nun vor Gericht verantworten. Die britische "Daily Mail" hatte über den grausamen Mordfall aus Australien berichtet.

Michaela Dunn erstochen! Täter prahlte bei Snapchat mit Horror-Tat

Michaela Dunn war gerade einmal 24 Jahre alt, als sie im August 2019 die Wohnungstür in der Clarence Street in Sydney öffnete und ihren Mörder hereinließ. Nur wenige Augenblicke war Michaela bereits tot. Erstochen mit einem Fleischermesser, das Ney in seiner Tasche hatte. Der 22-Jährige bekannte sich schuldig, den Mord an Michaela begangen zu haben. Auch gab er zu, während seines Amoklaufs auf die Passantin Lin Bo eingestochen zu haben.

Vor Gericht wurden nun weitere grausame Details der Bluttat bekannt. Richter Peter Johnson warnte die Familie des Opfers, bevor er die schockierenden Aufnahmen von Mert Neys Snapchat-Video abspielen ließ. Sie zeigen den 22-Jährigen mit seinem blutverschmierten Opfer. "Ich bin ein verdammter Psycho", schrieb er, nachdem er einem Bekannten den kurzen Clip geschickt hatte. "Ich habe gelacht Bro. Die Angst."

Video zeigt Täter Mert Ney mit blutverschmiertem Messer

Ein weiteres Video zeigt ihn, wie er an einem Notausgang im Treppenhaus steht und auf das Blut an seinen Händen und Schuhen zeigt, bevor er vom Tatort verschwindet. Als er das blutverschmierte Küchenmesser auch auf der Straße schwang, wurde er von mehreren umherstehenden Passanten überwältigt und festgehalten, die schließlich die Polizei alarmierten.

Täter litt offenbar an psychischen Erkrankungen

Trotz Neys Vorgeschichte mit psychischen Erkrankungen sagte seine Schwester dem Gericht, er habe sich schuldig bekannt, damit die Familien der Opfer nicht noch mehr Gerichtstermine durchleiden müssen und er nicht noch mehr Steuergelder verschwenden wolle. Seine Urteilsanhörung wird am Dienstag fortgesetzt.

Familie von Michaela Dunn zutiefst erschüttert

Für die Familie der ermordeten Michaela Dunn ist dies nur ein schwacher Trost. Vor Gericht bat Michaelas Mutter darum, dass sich die Menschen an ihre Tochter als die freundliche und erstaunliche Person erinnern, die sie war, und nicht an die Person, die die Medien nach ihrem Tod von ihr zeichneten. Auch dankte Joanne Dunn den "Gehweghelden", die verhindert haben, dass Ney noch mehr Familien auseinanderreißt.

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sba/loc/news.de

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