12.03.2021, 09.06 Uhr

Tödlicher Versicherungsbetrug in Los Angeles: Im Auto eingesperrt! Vater lässt Söhne ertrinken

Ein Vater aus Los Angeles hat eine schreckliche Tat begangen. Der Mann hat seine autistischen Söhne bei einem Autounfall getötet. Der schockierende Grund: Er wollte deren Versicherungssumme abkassieren. 

Ein Vater hat seine beiden Söhne getötet, um deren Versicherungsgeld abzukassieren. (Symbolfoto) Bild: Adobe Stock/ studio v-zwoelf

Es ist schier unfassbar, wie ein Vater seinen Söhnen so etwas antun konnte. Laut einem Medienbericht im "Daily Mirror" tötete Ali F. Elmezayen (45) seine beiden autistischen Söhne (8 und 13) in einem inszeniertem Autounfall, um an das Geld ihrer Lebens- und Unfallversicherung zu kommen.

Tödlicher Versicherungsbetrug in Los Angeles: Vater tötet autistische Söhne

Am 9. April 2015 setzteAli F. Elmezayen seinen teuflischen Plan um. Zusammen mit seinen beiden Söhnen und seiner Ex-Frau fuhr von einem Ladedock einer Werft an einem Hafen von Los Angeles. Der Vater schwamm durch das auf der Fahrerseite geöffnete Fenster heraus. Seine Ex-Frau konnte sich noch retten, obwohl sie nicht schwimmen konnte. Ein Fischer warf ihr einen Rettungsring zu. Doch die Kinder konnten sich nicht befreien, weil sie im Auto angeschnallt waren. Sie ertranken.

Vater bringt Söhne um, um deren Geld aus Versicherungen zu kassieren

Kurz darauf kassierte er mehr als 260.000 US-Dollar an Versicherungsgeldern von Mutual of Omaha Life Insurance und American General Life Insurance aus den Unfalltod-Versicherungen, die er vorher für seine Söhne abgeschlossen hatte. Von dem Geld kaufte er sich Immobilien und ein Boot in Ägypten, schrieb "Daily Mirror".

Zwischen Juli 2012 und März 2013 schloss Ali F. Elmezayen Versicherungspolicen im Wert von drei Millionen US-Dollar für seine Familie ab bei acht verschiedenen Versicherungen ab. Er zahlte pro Jahr 6.000 US-Dollar für die Policen, obwohl er in seinen Steuererklärungen angab, im Jahr weniger als 30.000 US-Dollar an Einkommen zu haben. 

Mörder-Vater zu Höchststrafe verurteilt

Der Vater wurde verurteilt. In dem neuntägigen Prozess befanden die Geschworenen ihn in vier Fällen des Postbetrugs, in vier Fällen des Drahtbetrugs, in einem Fall des schweren Identitätsdiebstahls und in fünf Fällen der Geldwäsche und des Mordes an seinen Söhnen für schuldig. Er wurde zur Höchststrafe nach dem kalifornischen Strafrecht zu 221 Jahren Haft verurteilt. Außerdem muss er 261.751 US-Dollar an die betrogenen Versicherungsgesellschaften zurückzahlen.

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Richter und Ermittler über Versicherungsmord schockiert

Bezirksrichter John F. Walter bezeichnete Elmezayens abscheulichen Plan als "bösartig und teuflisch" und sagte, die Verbrechen seien von "bösartiger und gefühlloser" Natur gewesen. "Er ist der ultimative Schwindler und ein geschickter Lügner ... und ist nichts anderes als ein gieriger und brutaler Mörder. Das einzige Bedauern, das der Angeklagte hat, ist, dass er erwischt wurde", meinte Richter Walter.

Der mit dem Fall betraute Special Agent Ryan L. Korner von der IRS Criminal Investigation sagte: "Heute wurde Ali Elmezayen für seine Handlungen zur Rechenschaft gezogen, die direkt zum tragischen Tod seiner beiden Söhne führten." Er fügte hinzu: "Es ist undenkbar, dass ein Vater das Leben seiner Familie für seinen eigenen finanziellen Vorteil aufs Spiel setzt.

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bos/sig/news.de

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